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SpVgg II bestätigt Aufwärtstrend

Regionalliga: 6:0-Kantersieg über die SpVgg Weiden - 05.09. 13:00 Uhr

FÜRTH  - Beim 6:0-Kantersieg über die SpVgg Weiden war Fußball-Regionalligist SpVgg Greuther Fürth II kaum gefordert. Trainer Frank Kramer sah dennoch eine engagierte eigene Elf, die er entsprechend lobte.


Drei Treffer von Christopher Schaab (re.) und kein Gegentor für Jasmin Fejzic (li.) - als Belohnung strich Trainer Frank Kramer das gemeinsame Auslaufen.
Drei Treffer von Christopher Schaab (re.) und kein Gegentor für Jasmin Fejzic (li.) - als Belohnung strich Trainer Frank Kramer das gemeinsame Auslaufen.
Foto: Zink

Kramer hatte die Partie gegen Weiden im Vorfeld als wegweisend bezeichnet, weil sie zeigen werde, ob die Mannschaft nach dem letzten Sieg gegen Karlsruhe bequem oder sich weiter anstrengen werde. Nach 90 Minuten gegen die mehr als harmlosen Oberpfälzer, in denen sein Team den Gegner mühelos dominiert hatte, zog der Trainer ein positives erstes Zwischenfazit - nicht nur aufgrund der in sechs Spielen erreichten zwölf Punkte. "Wir haben heute nachgelegt und uns auch nach dem deutlichen Vorsprung noch gequält."

In der Tat hätte die 3:0-Halbzeitführung der Gastgeber auch zu einer lahmen zweiten Hälfte führen können, doch das "kleine Kleeblatt" blieb weiter am Drücker und legte noch drei Treffer nach. Der Sieg war auch in dieser Höhe absolut verdient, nicht zuletzt, weil Weiden des Öfteren am Rande des Dilettantismus agierte. So wollte Sebastian Szikal nach einem gefühlvollen Lupfer von Felix Klaus das Leder von der Torlinie schlagen, drosch es jedoch direkt ins Gesicht seines Mitspielers Stefan Wiechers, von wo es im Tor landete.

Geschenk für Vogler

So schmerzhaft die Aktion vor allem für den Ex-SpVgg-Amateur Wiechers war - er konnte weiterspielen -, so deutlich zeigte es, in welchem Zustand sich die Weidener an diesem Nachmittag befanden. Zur tragischen Figur avancierte in diesem Zusammenhang Gästekeeper Tobias Linse. Er hatte schon im ersten Durchgang zwei Bälle fallen lassen, in Halbzeit zwei schoss er vor dem 5:0 Kleeblatt-Stürmer Stefan Vogler an, der das Leder dankend ins leere Tor schob. Nur wenige Minuten später musste er nach einer Notbremse, erneut gegen Vogler, mit Rot vom Platz und hatte zudem einen Elfmeter verursacht, den Christopher Schaab mit seinem dritten Treffer zum 6:0- Endstand verwandelte.

"Natürlich hat es uns der Gegner leicht gemacht", gestand Kramer hinterher, "und wir haben vielleicht auch einen Gang rausgenommen in der zweiten Halbzeit. Aber unser Ziel war immer das nächste Tor. Das zeigt, wie gierig die Spieler waren. Genau darum ging es." Dass er wirklich zufrieden mit seinem Team war, zeigte der Coach schließlich mit einer ganz praktischen Entscheidung. Das gemeinsame Auslaufen am gestrigen Sonntag fiel nämlich zugunsten einer individuellen Regeneration aus. Sprich: Die Kleeblättler hatten frei - und sich das auch redlich verdient.

SpVgg II: Fejzic; Philp, Bauer, Baumgärtel, Langen (78. Giermeier) - Strangl, SChaab - Klaus (56. Böhnlein), Roth (53. Stolz) - J.-P. Müller, Vogler

Tore: 1:0 Schaab (8.), 2:0 Schaab (26., Foulelfmeter), 3:0 Wiechers (29., Eigentor), 4:0 Vogler (56.), 5:0 Vogler (77.), 6:0 Schaab (85., Foulelfmeter). -

Schiedsrichter: Beck (Schöntal). -

Zuschauer: 250

Gelbe Karten: Langen, Fejzic - O'Connor, Steinacher, Kacani, Götzl, Egeter. -

Rote Karte: Linse (Weiden, 83., Notbremse).

  





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