17°C
Samstag, 18.05. - 16:01 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

SpVgg-Torwart Max Grün traut sich

Trainer Mike Büskens kam zur Hochzeit in die Stadtkirche Unsere Liebe Frau - 29.05.2012 19:00 Uhr

FÜRTH  - Schon wieder Grund zum Feiern in den Reihen der Spielvereinigung: Am Pfingstsamstag stand nicht nur eine Hochzeit auf dem Programm, sondern auch noch eine Taufe. Aufsteiger-Torwart Max Grün und Isabella Hübner gaben sich das Ja-Wort und Töchterchen Lina Magdalena empfing den Segen in der katholischen Pfarrkirche Unsere Liebe Frau in Fürth.

Pfarrer Andreas Eckler begleitete Max Grün und Isabella Hübner nach der Trauung aus dem Gotteshaus.
Pfarrer Andreas Eckler begleitete Max Grün und Isabella Hübner nach der Trauung aus dem Gotteshaus.
Foto: Edgar Pfrogner
Pfarrer Andreas Eckler begleitete Max Grün und Isabella Hübner nach der Trauung aus dem Gotteshaus.
Pfarrer Andreas Eckler begleitete Max Grün und Isabella Hübner nach der Trauung aus dem Gotteshaus.
Foto: Edgar Pfrogner

Es war eine betont schlichte Feier im überschaubaren Rahmen. Rund 100 Hochzeitsgäste, darunter auch Spielerkollegen und Trainer Mike Büskens mit seiner Familie, waren Zeugen, als sich das Brautpaar das Ja-Wort gab. Die Stimmen waren dabei fest, die Stimmung in der Kirche locker.

Die Braut trug ein elfenbeinfarbenes, schulterfreies Kleid mit bauschigem Tüll und kleiner Schleppe, dazu lange Handschuhe. Die Hochsteckfrisur zierte ein schlichtes Diadem. Der stolze Bräutigam trug unterm eleganten Anzug einen dunkelroten Kummerbund. Die ganze Zeremonie über hielten sich Max Grün und Isabella Hübner an der Hand.

Die ausgewählten Musikstücke – vorgetragen von Solistin Anja Hackl und Andreas Rüsing am Keyboard — sagten dazu alles: „Ich schenk dir die Welt“ und „Nothing Else Matters“. Pfarrer Andreas Eckler sprach während der Trauung über Träume und Visionen, die sich auch das junge Paar bewahren solle. „Max, du bist mir sicher nicht böse, wenn ich heute nicht über Fußball spreche“, so der Geistliche zum rein familiären Charakter der Feier. Stattdessen betonte er, dass nun aus dem Ich ein Wir, eine Familie würde.


Seit sechs Jahren kennt sich das Hochzeitspaar schon und hat mit der kleinen Lina auch schon Nachwuchs. Ihre Taufe nahm die Einjährige ziemlich gelassen hin und entzückte vor allem mit einem weißen Tüllkleid, Hütchen und anfangs noch Schnuller. Der 25-jährige Papa und die junge Mama strahlten und die ganze Gesellschaft spendete schließlich Applaus.

Beim Auszug aus der Kirche gab es für die frisch Vermählten weiße Blütenblätter. Die wenigen Fans, die von der Hochzeit erfahren hatten, reagierten leicht enttäuscht, dass es kein Fußballer-Spalier oder Ähnliches gab. Stattdessen zog die Hochzeitsgesellschaft in den nahen Stadtpark zum Sektempfang. Und ob es zum Honeymoon auf die Malediven geht – in seinem Spielerprofil nennt Max Grün sie als sein Traumziel – das blieb ein Geheimnis. 

MARION REINHARDT


Ihr Kommentar

Name:
 
 Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.


Zum Thema
Schiedsrichter_vermiest_Fürth_das_Fest_Fehlentscheidung_des_Unparteiischen_führt_zum_1:1_der_SpVgg_Greuther_Fürth_gegen_Alemannia_Aachen_4c-fue_spvgg_aachen_0089.jpg
Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren.
Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangengeit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt.
Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dort allerdings blieb der Erfolg aus, so dass Fürth in der Saison 2013/2014 wieder im Unterhaus antreten muss. Seine Heimspiele trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, dann wie gewoht im altehrwürdigen Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen.


Deutscher Meister: 1914, 1926, 1929


Der Kleeblatt-Kader in der Saison 2012/13
Galerie Kader SpVgg Greuther Fuerth 2012/13