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Stadelner Auftakt mit neuem Mittelfeld-Regisseur

FSV Stadeln stellt Team vor und beginnt mit Vorbereitung auf Landesligasaison - 20.06.2012 13:15 Uhr

FÜRTH  - Mit einem neuen Trainer ist der FSV Stadeln nur drei Wochen nach dem Aufstieg in der Relegation in die Vorbereitung auf die Landesligasaison gestartet. Alexander Rambau hat das Ruder vom Interimsgespann Sven Pelz und Armin Azadan übernommen und soll den FSV in der dritthöchsten bayerischen Spielklasse etablieren.

Die Neuen beim FSV Stadeln: Physiotherapeutin Tina Breitenherdt, Spielleiter Michael Paul, Spielleiter Bernd Mielack, Trainer Alexander Rambau, Co-Trainer Sven Pelz (hintere Reihe, von links); Tobias Dorsch, Tobias Weber, Tobias Eder, Thilo Abudo, Kuno Kessler (Es fehlt: Dennis Wittmeier).
Die Neuen beim FSV Stadeln: Physiotherapeutin Tina Breitenherdt, Spielleiter Michael Paul, Spielleiter Bernd Mielack, Trainer Alexander Rambau, Co-Trainer Sven Pelz (hintere Reihe, von links); Tobias Dorsch, Tobias Weber, Tobias Eder, Thilo Abudo, Kuno Kessler (Es fehlt: Dennis Wittmeier).
Foto: Mark Johnston
Die Neuen beim FSV Stadeln: Physiotherapeutin Tina Breitenherdt, Spielleiter Michael Paul, Spielleiter Bernd Mielack, Trainer Alexander Rambau, Co-Trainer Sven Pelz (hintere Reihe, von links); Tobias Dorsch, Tobias Weber, Tobias Eder, Thilo Abudo, Kuno Kessler (Es fehlt: Dennis Wittmeier).
Die Neuen beim FSV Stadeln: Physiotherapeutin Tina Breitenherdt, Spielleiter Michael Paul, Spielleiter Bernd Mielack, Trainer Alexander Rambau, Co-Trainer Sven Pelz (hintere Reihe, von links); Tobias Dorsch, Tobias Weber, Tobias Eder, Thilo Abudo, Kuno Kessler (Es fehlt: Dennis Wittmeier).
Foto: Mark Johnston

Das Gros der Mannschaft ist zusammengeblieben. Insgesamt drei Abgänge hat man zu verzeichnen: Angreifer Manuel Vigas will aus privaten Gründen kürzertreten und hat sich einer Privatmannschaft angeschlossen. Dennis Laschet studiert im Ausland. Ergin Üstünay, der zuletzt nur noch selten zum Einsatz kam, wechselt zum TSV Burgfarrnbach. Bekanntester der bislang sechs Neuzugänge ist Kuno Kessler (27), der von Bayernligist SC Eltersdorf an den Kronacher Wald gewechselt ist und künftig eine Konstante im Mittelfeld darstellen dürfte.

Tobias Dorsch (22) von Bezirksligist TSV Röttenbach soll den Angriff verstärken, während Tobias Weber (22) vom letztjährigen BOL-Konkurrenten BSC Erlangen für die Defensive eingeplant ist. Große Hoffnungen setzt man auch in Thilo Abudo, der aus der eigenen U19 kommt und wie Kessler bereits in der Relegation eingesetzt wurde. Als weiterer Torhüter wurde Tobias Eder (26) von Kreisligist ASV Weinzierlein verpflichtet. Dennis Wittmeier (24) kehrt nach einem halbjährigen Gastspiel beim TSV Langenzenn zum FSV zurück.


Angst vor der höheren Spielklasse hat man in Stadeln angeblich keine: „Wir sehen uns durchaus auf Augenhöhe mit den meisten anderen Klubs und wollen uns dort auf Dauer einrichten“, erklärt Spielleiter Bernd Mielack, der im kommenden Jahr auf seine bewährten Mitstreiter vertrauen kann. Zusammen mit Michael Paul und Erwin Brunner wird er sich um die Belange der Mannschaft kümmern. Robert Frank ist weiterhin für das Scouting zuständig. Co-Trainer Sven Pelz und Torwarttrainer Norbert Dietsch unterstützen Trainer Alexander Rambau bei der Arbeit auf dem Platz. Neu im Team ist Physiotherapeutin Tina Breitenherdt.

Natürlich hofft man auch eine Klasse höher, den guten Zuschauerschnitt halten zu können. „Im Schnitt 500 bis 600“ erwartet Mielack, der darauf verweist, dass bereits über 100 Dauerkarten abgesetzt wurden. Die Heimspiele will man weiter am Samstagnachmittag austragen. Nur bei Überschneidungen mit Neu-Bundesligist SpVgg Greuther Fürth erwägt man, kurzfristig auszuweichen.

Reserve soll aufsteigen

Dass es am Ende doch noch mit einer gemeinsamen Einteilung der Fürther Vereine in die Staffel Nordost geklappt hat, freut Mielack außerordentlich. Die etwas weiteren Auswärtsfahrten nimmt er in Kauf: „Dafür ist es halt auch Landesliga“, meint er und plant, zu zehn Partien mit dem Bus anzureisen. Verbessern will man in Stadeln noch den Unterbau. Zunächst ist vorgesehen, die zweite Mannschaft aus der Kreisklasse in die Kreisliga zu bringen. Auch die Jugendarbeit soll weiter optimiert werden. C- und B-Jugend spielen bereits in der Eliteklasse des Kreises. Die A-Jugend hofft man, noch heuer über Ausscheidungsspiele dorthin zu bringen.

Die Trainerstellen bei den Junioren will der FSV in Zukunft ausschließlich mit C-Lizenz-Inhabern besetzen, um eine bestmögliche Ausbildung zu garantieren. Höhepunkt der diesmal nur gut vierwöchigen Saisonvorbereitung ist das alljährliche viertägige Trainingslager im österreichischen Flachau, das am Donnerstag, 5. Juli, beginnt. Daneben stehen noch zahlreiche schweißtreibende Übungseinheiten und sieben Testspiele auf dem Programm, ehe man am Dienstag, 17. Juli, gut gerüstet in die erste Landesligasaison der Vereinsgeschichte gehen will.  

THOMAS SCHMID


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Mit der Neueinteilung der Amateurfussballligen zur Saison 2012/13 gibt es fünf Landesligen in Bayern. Die Bezirksoberliga wurde indes auf die Landesligen und Bezirksligen aufgeteilt.

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