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Wie berichtet, hatten sich im Frühjahr zum ersten Mal seit Jahrzehnten Störche im Landkreis niedergelassen und zwar auf einem Kamin des Langenzenner Klosters. Drei Eier wurden gelegt, doch nur ein Jungtier wuchs heran — und das kam vor rund zwei Wochen bei einem starken Unwetter ums Leben, berichtet Günter Löslein, der Fürther Kreisvorsitzende des Landesbunds für Vogelschutz. Unklar sei, ob das Tier im Nest ertrunken oder an einer Unterkühlung gestorben ist. „So ist eben die Natur“, sagt Löslein bedauernd.
Er ist dennoch guter Dinge, dass das Storchenpaar im kommenden Frühjahr wieder nach Langenzenn kommt. Dort wird es dann ein neues Nest erwarten, das die Vogelschützer noch im Herbst bauen wollen. Der alte, von den Störchen selbst errichtete Nistplatz, muss nämlich noch vor der Heizperiode entfernt werden, weil er auf einem benutzten Kamin liegt. Zukünftig soll ein „Metallzelt“ aus Draht verhindern, dass die Großvögel sich dort wieder niederlassen. Löslein glaubt, dass die Vögel das neue Nest annehmen werden, schließlich wird es nur ein paar Meter weiter stehen.
Die beiden Altstörche tragen ihm zufolge Ringe. Um zu erfahren, wo sie groß geworden sind, hat der LBV eine Anfrage mit den abgelesenen Nummern an die Vogelwarte in Radolfzell am Bodensee geschickt, wo alle Ringnummern gespeichert werden. Erfahrungsgemäß dauere es aber „meistens ziemlich lange“, bis eine Antwort kommt.
In Fürth führen „die Altstörche die Jungen schon zur Futtersuche in den Wiesengrund“, berichtet der ehrenamtliche Naturschutzwächter Herbert Schlicht. Auch die beiden Jungen aus dem Vacher Nest sind ihm zufolge flügge.




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