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Montag, 20.08.2018

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Tafel startet im Herbst

41 Gründungsmitglieder unterzeichnen Satzung - 08.05.2009

Wie Schuster erläuterte, ist die Idee, in Langenzenn eine Tafel zu gründen, schon etwas älter (die FLN berichteten). Bereits seit mehreren Jahren tragen sich einige sozial engagierte Frauen mit dem Gedanken, eine Gratis-Theke in Langenzenn einzurichten. In Kooperation mit den Kirchengemeinden und der Stadt soll die Idee nun umgesetzt werden. Dabei, so betonte Schuster, soll die Initiative weder von der Stadt noch von einer der beiden Kirchengemeinden dominiert werden. Vielmehr sähen sich diese Institutionen in der Rolle tragender Mitglieder für einen Verein, der unabhängig von einer Konfession alle Bürger ansprechen und für das Engagement gewinnen möchte.

Zweck des Vereins ist es, bedürftigen Menschen im Bereich der politischen Gemeinde Langenzenn kostengünstig Hilfen anzubieten, insbesondere Nahrungsmittel und andere Gegenstände des persönlichen Gebrauchs. Nicht allein ums Austeilen von Lebensmitteln, sondern auch um Begegnungen, Kommunikation und Wertschätzung für diejenigen, die weniger haben, gehe es und darum, Perspektiven zu eröffnen und Würde zu vermitteln, erläuterte Schuster.

Die Ökumenische Tafel möchte mit ihrer Initiative darauf aufmerksam machen, dass die zunehmende Armut im Widerspruch zur Überflussgesellschaft steht. So versteht sie sich als Option für die Schwachen und Benachteiligten und bekennt sich zu einer solidarischen Gestaltung der Zukunft.

Als Vorsitzende wählte die Gründungsmitglieder Kirsten Landauer, als Stellvertreterin wurde Marion Ströbel bestimmt. Schatzmeister ist Ingrid Blank, das Amt der Schriftführer übernimmt Tania Gromoll.

Als Ausgabestelle stellt die Stadt Langenzenn dem Verein eine Wohnung in einem Haus am Bahnhof zur Verfügung, die noch saniert werden muss. Voraussichtlich nach den Sommerferien, eher im Herbst, sollen erstmals Lebensmittel ausgegeben werden. 

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