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Überflieger beim Heimspiel: LAC sahnt ab

Leichtathletik-Titelkämpfe der U20: Fürther holten die meisten Medaillen - 01.02.2013 20:50 Uhr

Mehrkämpferin Tina Pröger ging in vier Disziplinen an den Start und holte dabei drei Medaillen. Im Hochsprung schaffte sie 1,64 Meter und wurde damit Vizemeisterin.

Mehrkämpferin Tina Pröger ging in vier Disziplinen an den Start und holte dabei drei Medaillen. Im Hochsprung schaffte sie 1,64 Meter und wurde damit Vizemeisterin. © Kiefner


Nach dem Zieleinlauf über 60m musste Dimitri Antonov einige Minuten warten, bis sich der 16—Jährige so richtig über seinen Sieg bei der U20 freuen konnte. Als klar war, dass er mit 6,99 Sekunden endlich die Sieben-Sekunden-Grenze gepackt hatte, war die Freude riesig. Sein zwei Jahre älterer Bruder Ivane ärgerte sich indes ausnahmsweise mal über einen Wettkampf — obwohl er gerade den Dreisprung mit 14,87m sicher gewonnen hatte. „Es ging heute gar nicht gut, es fehlte das Gefühl für die Sprünge,“ schimpfte er. Ganz anders sein Trainingspartner Alexander Savitzki: Ihm gelang im vierten Durchgang mit 14,01 m sein erster Sprung über die 14 Meter.

Sprint ist in der Halle die Königsdisziplin. Um so erfreulicher für den LAC Quelle, dass er hier im Freistaat wieder konkurrenzfähig ist: Denn wenige Minuten vor dem Sieg von Dimitri Antonov hatte sich Amelie-Sophie Lederer mit Einstellung ihrer persönlichen Bestzeit von 7,69 Sekunden den Titel über 60m geholt. Etwas überraschend kam die Bronzemedaille im 60m-Sprint der M15. LAC-Nachwuchsläufer Kevin Kouadio zeigte ein starkes Rennen und wurde mit 7,47 Sekunden Dritter.

Mehrkämpferin Tina Pröger war gleich in vier Disziplinen am Start und holte dabei drei Medaillen. Den Weitsprung gewann sie mit 5,57m, im Hochsprung wurde sie mit 1,64m Vizemeisterin. Als Schlussläuferin der zweiten LAC-Staffel über 4x200m sicherte sie ihrem Team die Silbermedaille hinter der ersten Staffel des LAC, bei der Amelie-Sophie Lederer als Schlussläuferin ihren zweiten Titel an diesem Tag gewann.

In München war Lukas Leisner über 3000m als Vierter ohne Medaille geblieben, dies wollte er über 1500m nicht noch einmal erleben. Als es auf die letzte Runde ging, setzte er zum Spurt an und zog an dem führenden Rosenheimer Michael Pritzl vorbei. Auch wenn es auf den letzten Metern wieder etwas enger wurde: Lukas Leisner war an diesem Tag nicht zu schlagen. Damit hat der 18-jährige Cadolzburger im Trikot des LAC Quelle den Umstieg vom Triathlon zur Leichtathletik erfolgreich absolviert.

Bei den Erwachsenen wurden die Titel über 4x400m vergeben. Dabei zeigten die LAC-Frauen mit Sandra Keil, Regina Straub, Tamara Stüllein und Julia Hiller ein starkes Rennen. In 3:53,77 Minuten setzte sich das Quartett gegen die LG Karlstadt durch, die mit Olympiateilnehmerin Fabienne Kohlmann als Schlussläuferin die stärkste Einzelläuferin hatte. Dennoch: In der Summe war die LG Karlstadt erst nach 3:58,92 im Ziel.

Bei den Männer ging es weitaus enger zu zwischen der siegreichen Staffel der TG Würzburg (3:25,36) und dem LAC-Quartett mit Sebastian Schneier, Cagiri Uca, Adrian König-Rannenberg und Artur Voigt (3:26,63).

  

Theo Kiefner

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