Sonntag, 18.11.2018

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Veitsbronn elektrisiert den Fuhrpark

Mit dem StreetScooter setzt die Gemeinde als erste im Landkreis auf einen E-Transporter - 19.07.2018 13:00 Uhr

Der Bauhof in Veitsbronn bekommt als erster im Landkreis ein Elektrofahrzeug. Alexander Nothaft vom Sponsor N-Ergie, Bürgermeister Marco Kistner, Verkäufer Sebastian Meier, Guido Mackowiak (Bauhof) und der gemeindliche Umweltbeauftragte Wolf-Dieter Hauck (von links) nehmen es mit Rainer Ultsch (Bauhof) in Empfang. © Foto: Marion André


"Dieselgate", Smogwarnungen und Fahrverbote haben bei vielen Autofahrern das Bewusstsein für umweltfreundlichere Mobilität geschärft. Unternehmen wie die Post rüsten ihre Flotte zunehmend mit Elektrofahrzeugen auf und scheinen damit gute Erfahrungen zu machen.

Als erste Gemeinde im Landkreis, so die Auskunft des Energieversorgers N-Ergie, macht jetzt Veitsbronn speziell mit einem StreetScooter einen Schritt in Richtung sauberere Luft. "Wir hatten das schon länger auf dem Schirm", sagt Bürgermeister Marco Kistner, "und konnten jetzt eine günstige Gelegenheit nutzen. Die Entscheidung für ein Elektrofahrzeug wurde uns durch das Angebot der N-Ergie sehr erleichtert." Der Energieversorger unterstützt den Einsatz des 39 000 Euro teuren Fahrzeugs mit einem Werbevertrag.

Der StreetScooter hat eine Reichweite von etwa 80 Kilometern und ist damit zur Pflege der gemeindlichen Grünanlagen bestens geeignet. Beim Bremsen und antriebslosen Rollen wird Energie erzeugt, die zum Laden der Batterie während des Fahrens genutzt werden kann. Regelmäßig "vollgetankt" wird an einer Ladestelle beim Bauhof. Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist in Nordbayern gerade im Aufbau. 50 weitere Stadt- und Gemeindewerke sind nach Angaben der N-Ergie daran beteiligt.

"Natürlich ist ein Ausbau der Elektromobilität hinsichtlich der Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit nur dann sinnvoll, wenn der benötigte Strom aus regenerierbaren Energiequellen kommt" erklärt Nothaft, "nur so trägt sie zum Erreichen der Klimaschutzziele bei."

Für Veitsbronns Umweltbeauftragten Wolf-Dieter Hauck ist das Elektrofahrzeug eine akzeptable Alternative. "Natürlich ist neben den CO2-Emissionen, die bei der Herstellung entstehen und in der Gesamtbilanz berücksichtigt werden müssen, auch die Herstellung der Akkus leider immer noch ein Problem. Aber daran wird gearbeitet." 

Marion André

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