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Sonntag, 22.04.2018

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Veitsbronn: Pfarrer Johannes Meisinger ins Amt eingeführt

Feierlicher Gottesdienst in überfüllter Veitskirche - 12.01.2015 18:35 Uhr

Eine Hand, eigentlich gedacht zum Anfeuern im Stadion, nutzte Pfarrer Johannes Meisinger als Symbol für seine Predigt: Jesus kennenlernen und auf ihn hinweisen - das ist eine wichtige Aufgabe in unserer Zeit. © Matthias Kronau



Proppenvoll war die Veitskirche, und vielen Gemeindemitgliedern war die Erleichterung anzumerken, dass die mehrmonatige Vakanz nach dem Ausscheiden von Pfarrer Winfried Buchhold nun beendet ist. Buchhold war Pfarrer in Veitsbronn, aber auch Pfarramtsführer für Veitsbronn, Obermichelbach und Tuchenbach. Eine anspruchsvolle Aufgabe, und der Veitsbronner Kirchenvorstand hatte es sich nicht leicht gemacht, einen geeigneten Nachfolger für Buchhold, der die Gemeinde 24 Jahre lang geprägt hatte, zu finden.

Dekan Friedrich Schuster (links) heißt die Familie Meisinger willkommen. © Matthias Kronau


Johannes Meisinger ist 34 Jahre alt, auch daran ist der Generationswechsel gut abzulesen. Der verheiratete Vater von zwei (und bald drei) Kindern war zuletzt in der Gräfenberger Gemeinde tätig. Der gebürtige Nürnberger studierte Theologie in Erlangen und Tübingen, anschließend absolvierte er ein Gastvikariat in der Württembergischen Landeskirche.

Die Zeit des Suchens ist vorbei: Die Vertrauensfrauen Margrit Sulzer (links) und Anne Strickstrock freuen sich mit Pfarrer Meisinger. © Matthias Kronau


Bei seiner ersten Predigt in Veitsbronn sprach Meisinger von Johannes, dem Täufer, der auch heute ein Vorbild sein könne. Er nämlich ermutige seine Zuhörer, Jesus kennen zu lernen. Auch heute gehe es darum, im Alltag und im Berufsleben immer wieder auf  die Botschaft Jesu hinzuweisen.
 

Die Kohle muss stimmen: Jochen Schleicher, Vertrauensmann des Kirchenvorstands Gräfenberg, überreicht einen Sack Grillkohle an den Pfarrer und Grillfan Jochen Meisinger (rechts). © Matthias Kronau


Nach dem Gottesdienst mit der feierlichen Amtseinführung durch Dekan Friedrich Schuster verliehen  Grußredner ihrer Freude Ausdruck, dass die Veitsbronner Vakanz vorbei ist. Der stellvertretende Landrat Franz X. Forman wünschte ebenso wie Veitsbronns stellvertretender Bürgermeister Jan Ziegler dem neuen Pfarrer alles Gute. Heinz-Jörg Müller vom Pfarrgemeinderat der katholischen Kirchengemeinde Heiliggeist in Veitsbronn hofft auf ein gutes ökumenisches Zusammenwirken.

Voller Vorfreude auf die neue Zeit waren die Vertrauensleute der Kirchenvorstände: Susanne Schwanfelder für Obermichelbach und natürlich und insbesondere Anne Strickstrock und Margrit Sulzer für Veitsbronn und Tuchenbach.

Dass Johannes Meisinger in Gräfenberg offenbar sehr beliebt war, zeigte sich am Auftritt von Jochen Schleicher, Vertrauensmann des dortigen Kirchenvorstands. Der schenkte Pfarrer Meisinger in der vollen Veitskirche einen Sack mit Grillkohle. „Wundern Sie sich nicht, wenn im Sommer aus dem Garten des Pfarrers weißer Rauch aufsteigt. Das ist nichts Schlimmes.“ Aber Meisinger sei „ein Grillmeister vor dem Herrn“.  Außerdem: „Die Kohle muss stimmen, im Grill wie in der Pfarrkasse.“

Nach dem Gottesdienst, den Orgelspiel,  Posaunenchor und ein Projektchor musikalisch umrahmte, ging es zum Stehempfang ins nahe Gemeindehaus. Dort sang ein Gräfenberger Chor ihrem Pfarrer Meisinger noch ein Abschiedslied, ehe der Geistliche nun ganz den Veitsbronnern gehört.



  

Matthias Kronau

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