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Veitsbronner Gasleck: Die Menschen haben es wieder warm

Rund 220 Haushalte waren zeitweise ohne Heizung und Warmwasser - 01.12.2017 12:40 Uhr

Heizung Symbolbild © dpa


Wie berichtet, hatte ein Bagger im Zuge von Sanierungsarbeiten eine Gasleitung beschädigt. Das Erdgas entwich mit einem lauten Zischen. Die Feuerwehr riegelte das Areal umgehend ab. Am Mittwoch war damit bis zum Abend vom Ortszentrum aus in keine Himmelsrichtung mehr ein Durchkommen möglich gewesen. Direkte Nachbarn wurden für eine kurze Zeitspanne evakuiert. Binnen 40 Minuten aber sorgte die infra nach den Worten von Jürgen Körner, Leiter der Abteilung Netzbau Gas und Wasser, mit einem Absperrschieber dafür, dass kein Gas mehr nachströmen konnte. "Damit war jegliche Brand- und Explosionsgefahr gebannt."

Innerhalb von drei Stunden wurde das Leck mit einem "Stahlflicken" verschweißt und somit verschlossen. Noch am Abend zogen sechs Monteur-Trupps in Veitsbronn-Ost von Haus zu Haus, um ältere Heizungsanlagen händisch wieder in Betrieb zu nehmen, die sich zwar wie moderne Modelle nach einem Druckabfall von der defekten Leitung abkoppeln, später aber bei dann wieder gestiegenem Gasdruck nicht von sich aus wieder hochfahren.

Insgesamt waren um die 220 Haushalte vorübergehend ohne Gaszufuhr, sagte Körner. Die Monteure boten seinen Angaben zufolge ihre Dienste am Mittwoch bis 23.30 Uhr an und setzten ihre Arbeit am Donnerstag fort. Trafen sie Betroffene nicht an, hinterließen sie im Briefkasten einen Wurfzettel mit allen nötigen Informationen.

Jürgen Körner zeigte sich erleichtert, dass alles glimpflich abging und niemand verletzt wurde. "Mir fällt ein Stein vom Herzen." Denn: Mit einem Gasleck sei nie zu spaßen. In einem bestimmten Verhältnis ergeben Erdgas und Sauerstoff ein zündfähiges Gemisch, das Schlimmstes anrichten kann, kommt der Funke einer brennenden Zigarette hinzu. 

hbi

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