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Verwirrspiel im City-Center

Fürther Einkaufstempel bleibt wider Erwarten offen - 13.01.2012 19:00 Uhr

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Das City-Center schließt seine Pforten - Ein Rückblick

Während im City-Center vor der Schließung die Schnäppchenjäger unterwegs sind, werfen wir einen Blick zurück auf bessere Tage des in die Jahre gekommenen Einkaufzentrums im Herzen Fürths


Drei Tage vor Torschluss hat der künftige Eigentümer, die Firma TKN, den verbliebenen Mietern mitgeteilt, das Center bleibe vorerst geöffnet. „Wir werden Sie entsprechend informieren, wenn die Schließung bevorsteht“, heißt es in einer Mail. Bei den verbliebenen Geschäftsleuten herrsche nun „allergrößte Verunsicherung“, sagt der städtische Wirtschaftsreferent Horst Müller, man habe händeringend versucht, die Wogen zu glätten.

Die schon zuvor stetig gewachsenen Zweifel an der Realisierung des aufwendigen Projekts bekommen dadurch neue Nahrung. TKN-Chef Miro Vorbauer jedoch bleibt zuversichtlich wie eh und je. Sein Unternehmen habe wider Erwarten „ein paar Hausaufgaben“ bis dato nicht erledigen können, weil es sich „um das wohl komplizierteste Immobilienprojekt in ganz Deutschland handelt“. Deshalb sei der „endgültige Eigentumsübergang“ von den 351 Vorbesitzern auf die Firma TKN noch nicht möglich; bis es so weit sei, bleibe das Center geöffnet.

Trotz aller derzeitigen Verwirrung strahlt TKN-Chef Miro Vorbauer, hier im Dezember 2010 nach der Präsentation seines Konzepts im City-Center, weiter Zuversicht aus.

Trotz aller derzeitigen Verwirrung strahlt TKN-Chef Miro Vorbauer, hier im Dezember 2010 nach der Präsentation seines Konzepts im City-Center, weiter Zuversicht aus. © Hans-Joachim Winckler




Das noch ausstehende Geld — 20 Millionen Euro Kaufpreis und geschätzte 50 Millionen Umbaukosten — werde sein Geldgeber, ein nicht genannter Finanzinvestor aus London, zur Verfügung stellen, „wenn alle Puzzlesteine ineinanderpassen“.

Laut Wirtschaftsreferent Müller, der auf Bitte der alten Eigentümer an den Verkaufsverhandlungen beteiligt ist, hat „TKN hat Gespräche mit einem Investor geführt, die fast zum Abschluss gekommen wären, es aber bisher nicht sind.“ Es gebe „Schwierigkeiten“, aber die Gespräche seien „nicht abgeblasen“. Nun werde „mit Hochdruck an einer zeitnahen Finanzierung gearbeitet“, so Müller.

Mehr Berichte und Hintergründe zum Thema lesen Sie in der Wochenendausgabe der Fürther Nachrichten 

WOLFGANG HÄNDEL

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