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Diesen Schluss lässt zumindest eine Mitteilung von Bürgermeisterin Birgit Huber im Stadtrat zu. Nachdem das Problem unter anderem bei Bürgerversammlungen thematisiert worden war, hatte die Kommune ein Schallschutz-Gutachten anfertigen lassen, das die Ingenieurgesellschaft IBAS Ende Juli 2011 vorgelegt hat. Untersucht wurde dabei die gesamte Strecke zwischen Rehdorf und Unterasbach. Das Ergebnis: „Der Lärm wird nicht nur subjektiv von den Anwohnern wahrgenommen, sondern überschreitet auch objektiv die Richtlinien“, sagt Bürgermeisterin Birgit Huber auf FN-Nachfrage.
Das Bauamt hatte sich daraufhin im November schriftlich an das Eisenbahnbundesamt und die DB Netz AG gewandt und auf Basis der Schallimmissionsberechnungen den „baldmöglichsten Bau von Lärmschutzeinrichtungen“ beantragt.
Während eine Antwort des Eisenbahnbundesamtes noch aussteht, hat die DB Netz AG bereits reagiert. Betont wird, dass keinerlei Rechtsanspruch auf derartige Maßnahmen bestünde. Die Linie genießt Bestandsschutz, das heißt, so lange baulich nichts verändert wird, gibt es auch keinen Schallschutz. Zudem würden in der Prioritätenliste der Bahn vor der Ortsdurchfahrt Oberasbach „noch sehr viele andere Maßnahmen“ stehen, heißt es in der Mitteilung an die Stadträte. Allerdings würde die Bahn kostenlos eigenes Gelände zur Verfügung stellen, damit Dritte dort Lärmschutzeinrichtungen installieren.
Die Stadt vielleicht? Dies sieht die Bürgermeisterin nicht als ureigenste Aufgabe der Kommune an. Sollte sich auch das Eisenbahnbundesamt abschlägig äußern, wird sich der Stadtrat noch einmal mit der Thematik beschäftigen und dann nach Lösungen suchen, kündigt Huber an.



