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Lange Zeit sah es danach aus, als könnten die Bundesligakegler von Viktoria Fürth beim Tabellenvierten für eine Überraschung sorgen. Nach zwei Spieldritteln lagen sie mit 3:1-Mannschaftspunkten in Front und im Gesamtergebnis stand es unentschieden. Doch ein stark spielendes Lorscher Schlussduo drehte das Spiel und besiegelte die 3:5-Niederlage der Fürther. Die Ausgangslage im Kampf um den wichtigen sechsten Platz hat sich dadurch aus Sicht der Viktoria aber nicht verändert. Der Rückstand beträgt weiterhin zwei Punkte.
Im entscheidenden Drittel hatten sowohl Jens Maier als auch Werner Dietz ihren Lorscher Kontrahenten den ersten Satz überlassen müssen. Auch der zweite war nicht zu gewinnen. Da sich die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt auch im Gesamtergebnis deutlich abgesetzt hatten, waren die Chancen der Fürther auf einen Punktgewinn bereits deutlich gesunken.
Das letzte Fünkchen Hoffnung erlosch dann nach dem dritten Durchgang, den Maier nach bis dahin starker Leistung mit nur einem Kegel abgeben musste. Damit war klar, dass die beiden Punkte an die Gastgeber gehen würden, die auch im Gesamtergebnis uneinholbar vorne lagen. Somit war bei den Fürthern vor dem letzten Satz die Luft raus. Am Ende unterlag Maier gegen Steinhauer mit 0:4 Satzpunkten und 551:614 Kegel und Dietz gegen Straub ebenfalls mit 0:4 und 514:591 Kegel.
Trotz der Niederlage gibt sich Viktoria-Sportwart Uwe Fleischmann gewohnt kämpferisch: „Wir müssen wieder das Positive mitnehmen, denn erneut haben wir zwei Drittel lang eine Spitzenmannschaft in Bedrängnis gebracht. Wenn wir uns weiter so präsentieren, werden wir die nötigen Punkte noch holen.“




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