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„Wichtiger ist der Aufstieg“

Kleeblatt-Fans feiern den Sieg im Pokal, betrachten diesen aber nur als Zubrot - 10.02. 11:30 Uhr

FÜRTH  - Fast 5000 Anhänger begleiteten die SpVgg Greuther Fürth zum Pokalspiel nach Hoffenheim. Der Rest fiebert daheim mit. Die Fürther Nachrichten sprachen mit Mitgliedern einiger Fanclubs über den Einzug ins Halbfinale.

Beeindruckender Fanblock: So deutlich wie in der Rhein-Neckar-Arena zeigten die Anhänger der Spielvereinigung auswärts noch selten Präsenz.
Beeindruckender Fanblock: So deutlich wie in der Rhein-Neckar-Arena zeigten die Anhänger der Spielvereinigung auswärts noch selten Präsenz.
Beeindruckender Fanblock: So deutlich wie in der Rhein-Neckar-Arena zeigten die Anhänger der Spielvereinigung auswärts noch selten Präsenz.
Beeindruckender Fanblock: So deutlich wie in der Rhein-Neckar-Arena zeigten die Anhänger der Spielvereinigung auswärts noch selten Präsenz.

Heike Hilmer, Dragons Fürth: „Ich war leider nicht in Hoffenheim dabei. Mein Mann war auf dem Weg dorthin, allerdings ist der Bus auf der Hinfahrt in einen Stau geraten und hat es nicht mehr rechtzeitig geschafft. Ich habe mir das Spiel im Fernsehen angesehen. Es war einfach super. Jetzt herrscht natürlich überall Euphorie. Man muss nur mal auf Facebook und in den Internetforen nachsehen. Etwas anderes als „wir hauen am Wochenende Paderborn weg“ oder „auf ins Halbfinale“ ist da kaum zu lesen. Als Gegner wünsche ich mir Borussia Mönchengladbach. Die Dortmunder sind ja derzeit unschlagbar, Und Bayern sowieso. Das Potenzial um aufzusteigen ist auf jeden Fall da.“


Seid umschlungen: Trainer Mike Büskens scheint beim Fürther Anhang glänzend anzukommen.
Seid umschlungen: Trainer Mike Büskens scheint beim Fürther Anhang glänzend anzukommen.
Foto: Wolfgang Zink
Seid umschlungen: Trainer Mike Büskens scheint beim Fürther Anhang glänzend anzukommen.
Seid umschlungen: Trainer Mike Büskens scheint beim Fürther Anhang glänzend anzukommen.
Foto: Wolfgang Zink

Klaus Knorr, Kleeblatt Familys: „Wir haben gestern erstmals einen Bus gechartert und alle Teilnehmer waren begeistert. Das Spiel ist optimal gelaufen. Die Hoffenheimer haben allerdings auch einen etwas unkonzentrierten Eindruck gemacht. Unser Kleeblatt war kompakt gestanden und hat nichts zugelassen. Trotz der Niederlage am Freitag in Dresden waren wir bereits vorher sehr positiv gestimmt. Eine der Schlüsselszenen war die Rote Karte. Aber die Hoffenheimer wussten sich vielleicht auch nicht mehr anders zu helfen, weil unsere Mannschaft ganz einfach stärker war. Ich glaube, dass uns dieser Erfolg auch erheblichen Auftrieb für die Restsaison gibt. Ich hoffe nun auf ein Heimspiel gegen Dortmund. Obwohl die Borussia derzeit ziemlich auftrumpft, sehe ich eine reelle Chance gegen sie weiterzukommen. Mit der Unterstützung der Fans ist in dieser Saison alles möglich.“



Jörg Müller, Kleeblatt-Bagasch: „Das Erlebnis in Hoffenheim war sensationell und fast nicht zu überbieten. Auch wenn der Derbyerfolg in Nürnberg von den Emotionen her natürlich noch eine Stufe höher anzusiedeln ist. Wir waren trotz der letztwöchigen Niederlage in Dresden schon vor dem Spiel auf einen Sieg eingestellt. Und unsere Mannschaft hat uns nicht enttäuscht. Auf der Rückfahrt wurde dann natürlich auch schon über eine eventuelle Teilnahme an der Europa League spekuliert. Nach Meinung der meisten Teilnehmer, böte ein Heimspiel gegen Mönchengladbach die besten Aussichten ins Finale einzuziehen. Ich sehe den Pokalwettbewerb aber nur als nettes Zubrot. Wichtiger ist der Aufstieg. Das würde dem Verein langfristig mehr bringen, als ein Titel auf dem Briefkopf. Der derzeitige Erfolg ist zu einem großen Teil Mike Büskens zu verdanken, Man nimmt ihm einfach ab, was er sagt. Deswegen kommen die Leute wohl auch zahlreicher als früher ins Stadion.“

Roland Slupecki, Green White Crocodiles: Umgeben von lauter tollen Leuten herrschte eine wirklich geile Stimmung im Fanblock. Leider war die Sicht wegen der Plexiglas-Absperrungen etwas schlecht. Es war wegen des beschränkten Gästekontingents ohnehin schwer gewesen, für alle Fans Karten zu bekommen. Einige mussten vorher extra nach Hoffenheim fahren und sich Tickets besorgen. Der Begeisterung tat das keinen Abbruch. Sollten wir es nun tatsächlich ins Finale schaffen und nächste Saison sogar im Europapokal spielen, ginge natürlich ein Traum in Erfüllung. Wenn ich zwischen Aufstieg und Pokalsieg wählen könnte, würde ich mich für den Aufstieg entscheiden. Das ist wichtiger.“

  



Umfrage: Thomas Schmid

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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Im Jahr 1994 gelang die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga, 1996 trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt. Zurzeit ist die SpVgg Greuther Fürth durch die ununterbrochene Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga seit 1997 der "dienstälteste" Zweitligist. Im Volksmund wird der Verein auch als "Kleeblatt" bezeichnet.