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2012 findet die Verleihung der „NN-Kunstpreise“ erneut im Rahmen einer Ausstellung im Kunsthaus im Nürnberger KunstKulturQuartier statt, die am 25. Juli startet und bis zum 9. September dauert. Die Schau, zu der wieder ein umfangreicher Katalog erscheint, ist anschließend auf Initiative des Nürnberger Amtes für Internationale Beziehungen von 15. Oktober bis 18. November 2012 zu Gast im Museum für Angewandte Kunst im thüringischen Gera.
Bewerbungen für die Ausstellung und den NN-Kunstpreis sind nur zwischen 1. März und 31. März 2012 möglich. Die Teilnahmebedingungen können angefordert werden bei: Verlag Nürnberger Presse, Stichwort: NN-Kunstpreis, z. Hd. Fr. Schierz, Marienstraße 11, 90402 Nürnberg, Fax: 0911-2162980.
Die Bewerbungsunterlagen gibt es auch unter www.nn-online. de
Teilnehmen können Künstlerinnen und Künstler, die aus der fränkischen Region (oder den angrenzenden Gebieten der Oberpfalz) stammen oder hier leben und arbeiten. Die Preisträger ermittelt eine unabhängige Jury unter der Leitung von Julia Lehner. Nürnbergs Kulturreferentin übernimmt den Juryvorsitz von Curt Heigl. Der frühere Nürnberger Kunsthallen-Direktor zieht sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Gremium zurück, in dem er den NN-Kunstpreis fast zwei Jahrzehnte lang erfolgreich begleitet hat.
Die mit rund 35000 Euro dotierten Auszeichnungen des NN-Kunstpreises sind als Würdigung und Förderung herausragender zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler konzipiert und werden in den Bereichen Malerei, Skulptur, Originalgrafik/Zeichnung sowie für künstlerische Gold- und Silberschmiedearbeiten ausgelobt. Der „Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten“, gestiftet von der Unternehmensgruppe „Verlag Nürnberger Presse“, wird seit 1993 vergeben.
2011 erhielt der Maler Philipp Findeisen den 1. Preis. Weitere Hauptpreisträger waren zuvor Wolfgang G. Bühler, Günter Paule, Aja von Loeper, Botond, Sonja Weber, Manfred Hürlimann, Hanns Herpich, Jörg Schemmann, Peter Kampehl, Herbert Bessel, Christian Rösner, Alfred Meyerhuber, Georg Karl Pfahler, Werner Knaupp, Oskar Koller, Regine von Chossy, Clemens Heinl und Toni Burghart. Der unjurierte, persönliche Sonderpreis des Verlegers der Nürnberger Nachrichten, Bruno Schnell, ging bislang an Gregor Hiltner (1998), Christine Colditz (1999), Brigitta Heyduck (2000), Chris Bruder (2001), Udo Kaller (2002), Christoph Gerling (2003), Gerhard Rießbeck (2004), Béla Faragó (2005), Josef Tabachnyk und Wilhelm Uhlig (2006), Changmin Lee und Eunhui Lee (2007), Ursula Jüngst (2008), Rainer Funk (2009), Sabrina d’Agliano (2010) und Andi Schmitt (2011).



