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Beide Mannschaften hatten nervös begonnen. Das Spiel wurde nicht durch zwingende Situationen oder die erwarteten langen Ballwechsel, sondern eher von Eigenfehlern geprägt. Am Ende war es ein Zirndorfer Patzer, der Hirschau mit 27:25 den ersten Satzgewinn bescherte.
Im zweiten Satz ließen die Zirndorfer ihre Blockstärke vermissen, kämpften aber in der Abwehr weiter um jeden Ball und konnten somit lange auf Tuchfühlung bleiben. Doch zu einer Führung reichte es nicht. Die Spieler aus Hirschau punkteten immer wieder durch cleveres Anschlagen des Zirndorfer Blocks.
So musste sich TSV-Trainer Patrick Siecke für den dritten Satz etwas einfallen lassen. Mangels Wechselmöglichkeiten wurden die Positionen auf dem Feld getauscht, so dass jeder Spieler einen neuen Gegner bekam. Das zeigte Wirkung. Thorsten Meyerhöfer startete beim Spielstand von 13:14 die wohl wichtigste Aufschlagserie des Spieles und zeigte damit seinen Kameraden, wo die Annahmeschwäche des Gegners lag. Dadurch wurde das Angriffsspiel des VC/TUS durchsichtiger und gab dem Zirndorfer Block ein ums andere Mal die Möglichkeit, zu punkten. So fand der TSV auf die Siegerstraße und gewann mit 25:19.
Als Sebastian Wirth danach endlich wieder auf seiner Lieblingsposition spielen durfte, gab dies dem Zirndorfer Spiel zusätzliche Sicherheit. Dieser vierte Satz ging sehr überzeugend (25:15) an die Heimmannschaft. Die Entscheidung musste also im Tie-Break fallen.
Inzwischen hatte sich die Jahnhalle weiter gefüllt, da auch die anderen Zirndorfer Mannschaften nach ihren erfolgreichen Auswärtsspielen zur Unterstützung kamen. Mit dieser Anfeuerung im Rücken starteten die Zirndorfer mit 4:0 in den Tie-Break. Eigentlich ein sicherer Vorsprung. Die Spannung in der Halle war dennoch förmlich greifbar. Durch erfolgreiche Angriffe über die beiden Außen und weitere erfolgreiche Blocks bauten die Gastgeber ihren Vorsprung aus und gewannen den Tie-Break letztlich deutlich mit 15:9.
Nach knapp zwei Stunden wurde der TSV mit zwei weiteren Punkten belohnt. Er vergrößerte damit den Abstand auf die Abstiegsplätze und stellte sogar den Anschluss ans Mittelfeld her. Am nächsten Wochenende hat die Mannschaft bei ihrem letzten Heimspiel der Saison (Sa., 19 Uhr, Jahnhalle) die Möglichkeit, sich für die Hinspielpleite beim SV Lohhof zu revanchieren. Mit einem weiteren Zirndorfer Erfolg wäre mit großer Wahrscheinlichkeit sogar der Relegationsplatz vermieden.




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