12°C
Freitag, 25.05. - 05:04 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

Zirndorf: Reihenweise junge Bäume angesägt

Hoher Sachschaden an der Straße zwischen Ammerndorf und Weinzierlein — Polizei sucht dringend Zeugen - 21.01. 10:00 Uhr

ZIRNDORF/FÜRTH  - Mit einer Säge hat ein Unbekannter 14 Linden an einer Staatsstraße im Landkreis beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf 16000 Euro. Erst am Mittwoch hatten die FN über einen ähnlichen Fall im Wiesengrund berichtet. Ob es sich um denselben Täter handelt, ist noch unklar.

Sieben schwer beschädigte Linden mussten aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Nun liegen die teuren Gewächse in der Straßenmeisterei Ammerndorf. Hier führt Mitarbeiter Gerhard Heininger das Ausmaß des Baumfrevels vor Augen.
Sieben schwer beschädigte Linden mussten aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Nun liegen die teuren Gewächse in der Straßenmeisterei Ammerndorf. Hier führt Mitarbeiter Gerhard Heininger das Ausmaß des Baumfrevels vor Augen.
Foto: Ralf Rödel
Sieben schwer beschädigte Linden mussten aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Nun liegen die teuren Gewächse in der Straßenmeisterei Ammerndorf. Hier führt Mitarbeiter Gerhard Heininger das Ausmaß des Baumfrevels vor Augen.
Sieben schwer beschädigte Linden mussten aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Nun liegen die teuren Gewächse in der Straßenmeisterei Ammerndorf. Hier führt Mitarbeiter Gerhard Heininger das Ausmaß des Baumfrevels vor Augen.
Foto: Ralf Rödel

In den vergangenen Tagen gingen gleich mehrere Mitteilungen bei der Zirndorfer Polizei und dem Landratsamt ein: Entlang der Straße zwischen Ammerndorf und Weinzierlein sollen Bäume angesägt worden sein. Tatsächlich entdeckten Fachleute am Radweg auf Höhe des Staatsbauhofs sieben Linden mit erheblich beschädigten Stämmen. Nahe Weinzierlein fanden sie weitere sieben Bäume.

Weil der Täter zu einer feinen Säge gegriffen hatte, sind die Einschnitte nur schwer erkennbar. Erst wenn bei starkem Wind die Baumkronen abbrechen, wird der Schaden für jeden offensichtlich. Nach Angaben der Ermittler muss der Täter zwischen Anfang Dezember und Mitte Januar zugeschlagen haben.



Experten aus dem Fürther Landratsamt gehen davon aus, dass auch diejenigen Bäume absterben werden, die noch nicht umgeknickt sind. Weil ein Teil der beschädigten Linden zudem eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellt, mussten sie bereits gefällt werden.

Wie berichtet, beklagt auch das Grünflächenamt der Stadt Fürth einen ganz ähnlichen Fall — und einen Schaden von rund 12000 Euro. Ebenfalls nach einem Hinweis aus der Bevölkerung hatten städtische Mitarbeiter zwölf angesägte Bäume nahe der Siebenbogenbrücke entdeckt.

Parallelen zum Fürther Fall

Die Pappeln, Weiden und Eschen waren vor drei bis vier Jahren gesetzt worden und hatten somit gerade erst die kritische Phase des Anwachsens überstanden. Nach den Worten von Detlef Post vom Grünflächenamt kam auch im Wiesengrund keine klassische Baumsäge, sondern ein Exemplar „mit einem sehr dünnen Blatt“ zum Einsatz. Die Polizei prüft im Moment, ob es sich tatsächlich um denselben Täter handeln könnte.

Sowohl in Fürth als auch in Zirndorf hofft man nun auf Hinweise von Bürgern, die in den vergangenen Wochen etwas Verdächtiges rund um diese Bäume bemerkt haben könnten. Zeugen werden gebeten, sich entweder bei der Polizeiinspektion Zirndorf unter der Telefonnummer (0911) 969270 zu melden oder bei der Fürther Kriminalpolizei unter der Rufnummer (0911) 75905116.

  



Johannes Alles

Ihr Kommentar

Name:
 
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.



Zum Thema
Baumfrevler_schlägt_wieder_zu:_80_Stämme_angesägt_4c-regby-baum.jpg



Kurzbeschreibung:
Rund 160 Bäume wurden in den zwischen Herbst 2011 und März 2012 in Mittelfranken und der Oberpfalz angesägt und zerstört. Der Sachschaden geht mittlerweile in den sechsstelligen Bereich Es ist durchaus möglich, dass hinter allen Taten ein einziger Täter steckt.
Alle Informationen zu der Anschlagserie auf Bäume in der Region finden Sie in auf dieser Themenseite.

Hier schlug der Baumfrevler zu:



Karte zum Öffnen anklicken!