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Angesagt ist ein Kreativ- und Infoabend mit Fairhandelsreferentin Melanie Diller. An diesem Abend können die Teilnehmer selbst kreativ werden – mit Farben, Stempeln und handgeschöpftem Papier von Projektpartnern in Kathmandu (Nepal). Dabei vollziehen sie die tägliche Arbeit von ehemals Leprakranken im Rehazentrum des Partnerprojektes nach und können gleichzeitig eigene Muster herstellen. Bei dieser Gelegenheit wird auch eine nepalesische sowie eine indische Produzentengruppe für Papier aus fairem Handel vorgestellt.
Am 6. März um 20 Uhr steht dann „Der Fall Coca-Cola“ auf dem Programm, ein Film- und Gesprächsabend über die Vorwürfe an einen Weltkonzern. Es moderiert Andreas Schneider, Leiter des Eine-Welt-Ladens. Coca-Cola ist beliebt, aber auch in der Kritik. So unterhält der Süßbrause-Hersteller Abfüllfabriken in Kolumbien, Guatemala und der Türkei, in denen Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Mutmaßliche Kidnappings, Folter und Ermordungen von Gewerkschaftsführern sind dort dokumentiert. Wie geht der Weltkonzern damit um? Warum rufen Jugendverbände zu einer Cola-Boykott-Kampagne auf? Dies soll anhand von Filmausschnitten und Fallberichten näher analysiert werden.
Im Café Caritasse im City-Center heißt es am 3. April um 20 Uhr: „Kleider machen Leute – Ausbeutung bis zum Umfallen oder wear fair?“ Gesprächspartner und Referent ist Maik Pflaum (Christliche Initiative Romero e.V. und Kampagne für Saubere Kleidung). Billiglöhne und unwürdige Arbeitsverhältnisse prägen den textilen Weltmarkt. Auch in Fürth bieten Handelsketten diese absolut unethisch produzierte Mode an. Doch welche Alternativen gibt es? Wo können Privatleute oder auch städtische Einrichtungen „sozial saubere“ Kleidung erwerben? Und was versprechen die unterschiedlichen Label und Gütesiegel, die es mittlerweile gibt?




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