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Gräfenbergbahn soll nächste Woche wieder fahren

Die Arbeiten am feuchten Damm sollen bald abgeschlossen sein - Millionenkosten - 15.12.2017 05:55 Uhr

Der Bahndamm zwischen Kalchreuth und Großgeschaidt war aufgeweicht. © Gräfenbergbahn


Auf der Strecke der Gräfenbergbahn, zwischen Kalchreuth und Großgeschaidt, war der Bahndamm aufgeweicht. Der Grund: Neben dem Damm liegt ein weites hügeliges Feld, das stark zum Damm abfällt. Wenn es regnet, strömt das Wasser in die Richtung des Bauwerks. "Die Entwässerung hat das nicht geschafft. Der Damm wurde durchweicht", erklärt Michael Kredel, Leiter der Regionalnetze Franken bei der Deutschen Bahn. 

Hinzu kam, dass der Damm einst teilweise aus Lehm gebaut wurde. Das Material gilt nicht gerade als wasserabweisend. Beides zusammen hat den Damm mit der Zeit instabil werden lassen. Die Zugstrecke musste teilweise für den Zugverkehr gesperrt werden. 

In den vergangenen Tagen haben Bauarbeiter auf einer Länge von etwa 100 Meter die Gleise und den Schotter entfernt und zwei Meter Boden abgetragen. Ein Sand-Kies-Gemisch wird aufgetragen, das den Damm vor Niederschlag schützen soll.

Das neue Entwässerungssystem kann künftig mehr Regenwasser ableiten. Noch läuft alles nach Plan. Das Wetter spielt mit. Ab Minus ein oder zwei Grad wird es schwierig. Dann lässt sich das Material nicht mehr verdichten.

Mitte der kommenden Woche sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Am Donnerstag können die ersten Züge wieder fahren. Die Arbeiten werden um die eine Million Euro kosten. 

Christiane Krodel

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