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Im November 2011 meldete der Backwaren-Filialist Gramss, der rund achtzig Bäckereien in Nordbayern, Thüringen und Sachsen betreibt, zuerst in Sachsen und dann auch in Bayern Insolvenz an. Auch die beiden Firmen Gramss Dienstleistung und GBB Backhaus am Laubanger in Bamberg waren von der Pleite betroffen und meldeten Insolvenz an. Gefährdet wurde davon auch die Zukunft von seinerzeit 105 Mitarbeitern, die zuvor noch einen Millionen-Umsatz erwirtschaftet hatten.
Jetzt bekommt die GBB Backhaus KG auf dem Wege einer übertragenden Sanierung mit der TK einen neuen Eigentümer. Auch die GBB TK ist ein Teil der Gramss-Gruppe, stellt aber für Großkunden Tiefkühlprodukte her. Sie war bisher ein Hauptkunde der GBB Backhaus, die ihr Backwaren lieferte.
In den vergangenen Wochen war es laut Insolvenzverwalter gelungen, etliche Mitarbeiter, darunter der Großteil der Lehrlinge, bei anderen Unternehmen unterzubringen. Die Gramss-Mitarbeiter erlebten ein monatelanges Wechselbad der Gefühle.
Am Laubanger soll es nun mit weniger, aber laut Insolvenzverwalter zukunftssicheren Arbeitsplätzen weitergehen. „Gemeinsam mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft NGO wurde ein Sozialplan vereinbart“, lobte Schwartz die „sehr gute, konstruktive Zusammenarbeit“.
Das Geschäft mit den Filialen für frische Backwaren scheint unwiederbringlich verloren, hier sollen nur noch einige wenige Kunden von Bamberg aus beliefert werden. „Das Hauptgeschäft wird die Produktion und der Verkauf von tiefgekühlten Produkten sein“, blickt Schwartz in die Zukunft.