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6000 "Kassler" für die hungrigen Gäste

Metzgerei-Team bewältigte den Ansturm auf das Kirchweihfestzelt mit 53 Mitarbeitern - 16.09.2010 06:46 Uhr

Arbeiten im Akkord: Das Metzgereiteam hatte keine Verschnaufpause.

Arbeiten im Akkord: Das Metzgereiteam hatte keine Verschnaufpause. © Werner Falk


Nach den Angaben von Burkhard Druschel, dem Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Gunzenhausen, hatte das Geldinstitut im Vorfeld rund 7000 Coupons an seine Kunden ausgegeben. Damit konnten sie ins Festzelt kommen und bekamen dort gratis ein Kassler mit Kraut- und Kartoffelsalat. Für die Metzgerei Rebelein, die heuer im Festzelt die Bewirtung mit Speisen übernommen hat, war das eine gewaltige Herausforderung.

Schon die zunächst anvisierten 3000 Essen sahen nach einem „Kraftakt“ aus, aber es kam noch ganz anders. Tag für Tag erhöhte sich in den letzten Tagen die Zahl der ausgegebenen Gutscheine. Sie addierte sich auf knapp 6000. Soviele Essen wurden am Dienstag vom Rebelein-Team verabreicht. Weil der Andrang so stark war, hatten sich die Organisatoren entschieden, die Gäste schon ab 14 Uhr zu bewirten und nicht erst ab 18 Uhr. So entzerrte sich das Geschäft. „Nachmittags haben wir schon an die 2000 Essen ausgegeben“, sagt der Chef. Viele holten sich ihr Kassler ab, um es daheim in aller Ruhe zu essen, andere , die das „Gewärch“ nicht wollten, setzten sich nachmittags ins Zelt und tranken dazu ihr Bierchen. Gesteckt voll war das Festzelt am Abend. Rund 3500 Essen gingen bis 21 Uhr flott und völlig problemlos weg. 53 Mitarbeiter hatte der Meister aufgeboten. Die Rebelein-Teams hatten sich in drei Linien positioniert. So ging alles Hand in Hand und ganz problemlos über die Bühne.

Was die Metzgerei nicht aus eigener Produktion leisten konnte, das hat Rebelein von einem Nürnberger Zulieferer erhalten. Immerhin waren es 1,4 Tonnen Kassler. Ebenfalls 1,4 Tonnen Kartoffelsalat mussten verarbeitet werden. Der wurde von der Firma Schneller in Unterschwaningen nach dem Rebelein-Rezept zubereitet, vor Ort noch verfeinert und abgeschmeckt. 600 Kilogramm Kraut lieferte die Firma Reuter aus Heglau. „Mit Zwiebeln, rotem und grünem Paprika haben wir den Krautsalat nach unserem Gusto angemacht“, sagt der Chef. 

Werner Falk

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