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Absberg: Grundstein für Kindergarten gelegt

Mit altem Sportplatz ein geeignetes Areal für ein "schönes Kinderland" gefunden - 20.09.2017 12:33 Uhr

Bürgermeister Helmut Schmaußer (links) vollzog zusammen mit Kindertagesstättenleiterin Ruth Fettinger, Architektin Sonja Mark und Kevin Wittich von der Firma Dauberschmidt den ersten Spatenstich. © Horst Kuhn


Zum Spatenstich auf dem Gelände des alten Sportplatzes hieß Bürgermeister Helmut Schmaußer ganz besonders die Mädchen und Buben der Kindertagesstätte mit ihrer Leiterin Ruth Fettinger willkommen. Er ging auf den Gemeinderatsbeschluss für den Neubau ein, der am 21. April 2016 gefasst wurde. Aufgrund der gestiegenen Kinderzahlen sei der Neubau dringend nötig. Die Nachfrage nach Krippenplätzen wachse stetig.

Mit dem alten Sportplatz unterhalb des Kindergartens wurde ein ideales, passendes Gelände gefunden. Die Baugenehmigung wurde im Dezember 2016 erteilt und damit konnten die ersten Gewerke vergeben werden. Das Bauvorhaben wird vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen finanziell gefördert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwas mehr als drei Millionen Euro. An Zuwendungen ist mit rund 1,6 Millionen Euro zu rechen. Den Rest muss die Gemeinde an Eigenmitteln aufbringen.

Architektin Sonja Mark vom Gunzenhäuser Büro Planbau ist zuversichtlich, dass das Bauprojekt zu Beginn des neues Kindergartenjahres im September 2018 fertig wird. Sie wünscht sich gute Witterungsverhältnisse, um heuer noch möglichst weit mit den Hochbauarbeiten zu kommen. Nach den Plänen der Architektin wird ein eingeschossiges Gebäude mit versetzten Pultdächern entstehen. Alles in allem wird der Neubau eine Nutzfläche von über 1000 Quadratmeter haben.

Das Konzept sieht vor, dass die beiden Kindergruppen (24 Plätze) im östlichen Teil, der Kindergarten mit seinen beiden Gruppen (50) im südlichen Teil und der Hort (15) im südwestlichen Teil ihren Platz finden, ausgestattet mit eigenen Gruppen- und Sanitärräumen. Dazu kommen Schlafräume für die Kleinen, eine Küche, ein Essensraum, ein Büro, ein Aufenthaltsraum für das Personal und ein Wartebereich für die Eltern. Ein Mehrzweckraum und Lagerräume sind ebenfalls eingeplant. Um eine Gefährdung der Schulkinder zu vermeiden werden von der Südseite eine separate Einfahrt und eine Bushaltestelle entstehen.

Eine Neuerung ist für die Heizung geplant: die Nutzung von Erdwärme mit dem Einbau eines Erdsolespeichers. Dabei werden Erdsolespeicher-Gitter zwischen verschiedenen Sandschichten unter die Bodenplatte des Neubaus gesetzt. Nach dem offiziellen Teil stürmten die Kinder den aufgeschütteten Erdhügel und vollzogen mit Kinderspaten und Kinderschaufel ihren eigenen Spatenstich.

  

HORST KUHN E-Mail

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