Mittwoch, 14.11.2018

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Bei der Stadthallensanierung geht’s nun ins Innere

Bauausschuss vergab ein ganzes Paket an Aufträgen - 21.08.2018 06:26 Uhr

Mit dem Innenausbau der Stadthalle geht es voran. Der Bauausschuss vergab bei seinem jüngsten Treffen eine Reihe von Aufträgen, zu denen auch der Boden der Bühne (unser Bild) gehört. © Foto: Wolfgang Dressler


Simone Teufel informierte eingangs, dass sich die Vergabesituation verbessert hat. "Wir liegen insgesamt im Kostenrahmen", stellte die Stadtbaumeisterin fest. Dem konnte Bürgermeister Karl-Heinz Fitz nur beipflichten. Er sprach von einer "ordentlichen Kostensituation". Simone Teufel zufolge wurden die einzelnen Gewerke europaweit und zeitig ausgeschrieben. Nach ihren Angaben sind mit den aktuellen Aufträgen nunmehr rund 90 Prozent der Leistungen für die Halle vergeben. Sie freute sich, wie der Rathauschef, dass bei der Vergabe der Aufträge für den Innenausbau auch einige lokale Unternehmen zum Zuge kommen.

Die Aufträge wurden denjenigen Anbietern erteilt, die im Rathaus das wirtschaftlichste Angebot eingereicht hatten. Die Vergabesummen liegen zum Teil deutlich unter der ursprünglichen Kostenberechnung. Den Zuschlag für die Fliesenarbeiten erhielt bei einer Angebotssumme von 65 776 Euro die Firma Röhlich aus Wendelstein.

Die aus Holz gefertigten Innentüren (75 603 Euro) liefert die Schreinerei Wiedmann aus Windsfeld und die Metalltüren im Inneren der Halle (132 768 Euro) kommen vom Unternehmen Grötzner Stahl-Metallbau aus Lehrberg. Für die Malerarbeiten (116 110 Euro) wird der Fachbetrieb Penderock aus Gunzenhausen zuständig sein und mit den Parkettarbeiten (89 692 Euro) wurde das Raumstudio Stern aus Tannhausen im benachbarten Bundesland Baden-Württemberg beauftragt.

In das aktuelle Vergabepaket gepackt war auch der Bühnenboden (51 676 Euro), um den sich die Firma Bühnenbau Wertheim kümmern wird. Benötigt werden zudem einige Rauchabzugsflügel (5807 Euro), die beim Unternehmen Alutechnik Velden bestellt werden. Optimiert werden muss noch die Wärmeversorgung, um unter anderem der Kondensatbildung an bestimmten Fensteröffnungen vorzubeugen. Hierfür fallen weitere 29 961 Euro an. Diesen Auftrag erhielt die Firma Ramsauer Haustechnik aus Roth. Die Bauausschussmitglieder zeigten sich mit den Vergabevorschlägen des Stadtbauamts durchwegs einverstanden. Alle Beschlüsse fielen einstimmig aus.  

enei

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