Montag, 17.12.2018

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Bier, Wein und Hopfenstangen-Kunst

Beitrag zum Spalter Stadtjubiläum vereinte Kunst und Genuss — Treffen der Königinnen - 30.08.2010 11:27 Uhr

Ihre Majestäten geben sich die Ehre: Neben der Spalter Hopfen- und der Bierkönigin waren auch die Gärtner- und die Weinkönigin zu bewundern. © Reichel


Vier Majestäten hatten sich zur Eröffnung des Hopfenstangen- Parcours in der historischen Spalter Gänsgasse, die sich immer mehr zum künstlerischen Mekka der Hopfen- und Bierstadt mausert, eingefunden. Die Spalter Hopfenkönigin Veronika und ihre Amtsschwester, Bierkönigin Carolin, wurden von der Kitzinger Gärtnerkönigin Tina und der Weinprinzessin Elisabeth aus Neuses am Berg flankiert, die den „Kitzinger Hofrat“ (eine fränkische Weinsymbolfigur) Walter Vierrether zur Präsentation des Frankenweins im Rahmen der Veranstaltung „Wein trifft Bier“ begleiteten.

Der in der Gänsgasse ansässige Kunstschaffende Ulrich Hallmeyer erläuterte die Inhalte des aktuellen Kunstprojekts als Beitrag zum Jubiläum „1200 Jahre Spalt“. 19 Künstlerinnen und Künstler gestalteten thematisch unterschiedliche überdimensionale Hopfenstangen als „tragende Säulen“ der Stadtgeschichte. Mit Zustimmung der jeweiligen Hausbesitzer wurden die symbolischen Hopfenstangen an 16 Stationen aufgestellt. Sie werden bis zum Jahresende dort als Besichtigungsobjekte verbleiben.

Start in der Gänsgasse

Wer den ganzen Parcours abwandern will, sollte in der von der Hauptstraße abzweigenden Gänsgasse beginnen, dem Verlauf der Gänsgasse folgen, den Spitzenberg aufsuchen und über das Brauereigelände bis zum Stadtgraben unterhalb der Turmgasse weitergehen.

Die Eröffnungsveranstaltung wurde von den vier Saxofonistinnen des „Hot Sax Clubs“ aus München musikalisch umrahmt. Kess tänzelten die Musikerinnen durch die Reihen der zahlreichen Besucher. Auch im weiteren Verlauf des feucht-fröhlichen
Geschehens begeisterten sie die Zuhörer am Brauereihof und im Weinzelt des Bad Sauerbrunner Vereins „Rosarium“ im Stadtgraben.

Die Stadtkapelle Spalt und die Kapelle „Schäffener Bömische“ aus dem Burgenland spielten im Stadtgraben neben dem „Bayerischen Hof“ auf, während die Spalter Gruppe „Funk-A-Jazztic“ den Vorhof der Stadtbrauerei beschallte. Insgesamt ein klasse und abwechslungsreiches Musikprogramm.


Höhepunkt der Gesamtveranstaltung war die Präsentation der österreichischen und fränkischen Weine. Aus der Region Bad Sauerbrunn kredenzten sieben prädikatisierte Qualitätswinzer der Winzervereinigung „Vinum Rosalia“ die Rot-, Weißoder Roséweine ihrer Region. Aus der Weinhandelsstadt Kitzingen wurden fränkische Qualitätsweine angeboten. Für die Nichttrinker oder Auto-, Motorrad- und Fahrradfahrer gab es Schorlen, Mixgetränke oder anderes Alkoholfreies. Natürlich konnte man sich auch mit festen Spezialitäten — burgenländischen wie fränkischen — stärken.
 

Günter Reichel

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