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Die Zahl der Arbeitslosen im gesamten Agenturbezirk liegt bei 9145, im Vormonat waren es noch 7113. Der Abstand zum Vorjahresmonat beträgt plus 4,9 Prozent (430).
Wie in dieser Jahreszeit üblich, kamen die Arbeitslosmeldungen vermehrt aus dem Bereich der Außenberufe und der Gastronomie sowie von ehemals befristet Beschäftigten. Im Gegensatz zum Vormonat (2550) waren 3897 Zugänge zu verzeichnen. Ein Großteil der Arbeitslosen insbesondere aus dem Baugewerbe und der Gastronomie hat jedoch vom Arbeitgeber eine Zusage zur Wiedereinstellung für das Frühjahr erhalten. Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 3,8 Prozent (Dezember: 3,0; Januar 2012: 3,7).
Der Bestand an Arbeitslosen im Bereich der Arbeitslosenversicherung (Rechtkreis SGB III) steigt, im Bereich der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II; Hartz IV) sinkt er immer noch im Vergleich zum Vorjahresmonat. Von der Gesamtzahl Arbeitsloser entfallen 5843 Personen auf das Sozialgesetzbuch III und 3302 auf das Sozialgesetzbuch II.
Die Arbeitgeber meldeten 15 neue Stellen weniger als im Vormonat, im Vergleich zum Vorjahr waren es 65 weniger. Mit 572 neuen Stellen stieg der Bestand leicht auf 1770 Arbeitsstellen und liegt damit aber um 11,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
Den größten Bedarf nach Branchen meldeten die Zeitarbeit (291), das verarbeitende Gewerbe (268), das Baugewerbe (236), der Handel (216), das Gesundheits- und Sozialwesen (189) sowie das Gastgewerbe (154). In der Zeitarbeit sinkt die Nachfrage tendenziell – sowohl im Helfer- als zunehmend auch im Fachkräftebereich. So wurden im Januar 90 neue Stellen gemeldet, das entspricht 44,4 Prozent weniger als im Vormonat und 25,6 Prozent weniger als im Vorjahr.
Nach wie vor bleiben offene Stellen häufig länger in Betreuung der Agentur. Trotz abnehmender Nachfrage an Stellen insgesamt bleibt der steigende Fachkräftebedarf spürbar.
„Die Zunahme der Arbeitslosigkeit ist hauptsächlich saisonal bedingt. Die konjunkturellen Einflüsse sind unverändert gering. Die leichte Zunahme im Stellenbestand bestätigt unsere Trendeinschätzung zum zunehmenden Fachkräftebedarf, denn sie geht einher mit rückläufigen Abgangszahlen. Die Entwicklung auf dem Zeitarbeitsmarkt für die Region Ansbach ist nach den tariflichen Neuregelungen sicherlich bedeutsam und will beobachtet und begleitet werden," kommentiert Reinhard Flöter, Vorsitzender der Geschäftsführung im Agenturbezirk Ansbach-Weißenburg die aktuelle Situation.
Mit 2055 Arbeitslosen hat sich die Zahl im Vergleich zum Vormonat im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen um 492 Personen erhöht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind es jedoch 20 Personen weniger. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,1 Prozent. (Vormonat 3,1; Vorjahr: 4,2). Betrachtet nach Rechtskreisen sind im Bereich der Arbeitslosenversicherung 1317 Personen arbeitslos. Im Bereich der Grundsicherung sind es 738 Personen. Im Januar waren 371 Arbeitsstellen gemeldet, eine Stelle mehr gegenüber Dezember, aber 39 weniger als vor einem Jahr.
Die Geschäftsstelle Weißenburg registrierte eine Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent. Mit 248 freien Stellen stand eine Stelle mehr zur Verfügung als im Dezember. Im Bereich der Geschäftsstelle Gunzenhausen lag die Quote bei 4,6 Prozent. Zuletzt waren der Geschäftsstelle 128 freie Arbeitsplätze gemeldet, ebenso viele wie im Vormonat.
Mit 1138 Arbeitslosen hat sich die Zahl im Vergleich zum Vormonat in der Stadt Ansbach um 212 Personen erhöht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind es 37 Personen mehr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,2 Prozent. Im Januar waren 254 Arbeitsstellen gemeldet, ein Plus von fünf Stellen gegenüber Dezember.
Mit 3656 Arbeitslosen stieg die Zahl im Vergleich zum Vormonat im Landkreis Ansbach um 910 Personen. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,6 Prozent (Vormonat 2,7, Vorjahr 3,4). Als größte Gebietskörperschaft im neuen Agenturbezirk hat der Landkreis Ansbach einen Anteil von 40 Prozent an den Arbeitslosen. Im Januar waren 657 Arbeitsstellen gemeldet, 3 mehr als im Dezember, aber 157 weniger als vor einem Jahr.
Mit 2296 Arbeitslosen hat sich die Zahl im Vergleich zum Vormonat im Landkreis Roth um 418 Personen erhöht. Die Quote liegt bei 3,4 Prozent. (Vormonat 2,8; Vorjahr: 3,2). Im Januar waren 488 Arbeitsstellen gemeldet, 20 Stellen mehr gegenüber Dezember, aber 56 weniger als vor einem Jahr.

In unserer hektischen Zeit kommt das Nachdenken oft zu kurz.
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