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Hetzner-Unternehmenssprecher Christian Fitz flog nun gemeinsam mit Vertretern der Hilfsorganisation und der Schauspielerin Alexandra Neldel nach Mosambik und Südafrika, um sich vor Ort ein Bild über die eingesetzten Mittel zu machen, mit den betroffenen Menschen zu sprechen und beim Bau eines weiteren Hauses mitzuhelfen. Die Gunzenhäuser Firma hat für die Hilfsprojekte insgesamt 250 000 Euro gespendet.
Die einwöchige Reise führte zunächst in das von Bürgerkrieg und Armut gezeichnete Land Mosambik. Dort fanden Gespräche mit dem deutschen Botschafter Ulrich Kloeckner über die sozialen Verhältnisse in dem Land statt. Anschließend wurden vier von sieben Häusern besichtigt, die von Hetzner Online finanziert und errichtet wurden. Die Häuser sind dabei funktional und schlicht, verfügen über zwei Zimmer und haben eine Gesamtgröße von 15 Quadratmetern. Ein naher Brunnen, der von der Hilfsorganisation errichtet wurde, liefert ausreichend Trinkwasser.
Anschließend ging es nach Südafrika. In dem durch die Politik der Rassentrennung entstandenen Elendsviertel „Mfuleni“ am Rande von Kapstadt leben nach inoffiziellen Angaben rund 200 000 Menschen in Blechhütten, geprägt von hoher Arbeitslosigkeit und Aids. Dort konnten weitere von dem deutschen Unternehmen finanzierte Häuser besichtigt werden sowie gemeinsam mit Mitarbeitern des in Kapstadt angesiedelten Partnerunternehmens Hetzner Pty. Ltd. am Bau eines gerade entstehenden Hauses mitgeholfen werden.
„Besonders emotional waren die Gespräche mit einem 13-jährigen Mädchen, das seit seinem neunten Lebensjahr Ersatzmutter für ihre vier kleinen Geschwister ist, da ihre Eltern an Aids gestorben sind. Durch unsere Spende erhalten das Mädchen und seine Geschwister nicht nur ein sicheres Dach über dem Kopf, sondern auch längerfristige Unterstützung, zum Beispiel im Haushalt und für die Wasseraufbereitung. Uns ist es wichtig, nicht nur Aufbauarbeit zu leisten, sondern die Projekte auch nachhaltig zu fördern“, so Christian Fitz.
Die Hetzner Online AG habe mit ihrer Spende beispielhaft soziale Verantwortung gezeigt und hoffe, dass dies bei anderen Unternehmen Schule machen wird und viele weitere bedürftige Familien dadurch ein sicheres Dach über dem Kopf erhalten können, erklärte Manuela Kikillus, Geschäftsführerin von Habitat for Humanity Deutschland. In etwa 90 Ländern baut Habitat for Humanity mit der Hilfe von Spenden sichere und angemessene Unterkünfte für bedürftige Familien und organisiert den Wiederaufbau in Katastrophengebieten. Bisher wurden weltweit mehr als 500 000 Häuser gebaut und renoviert, mehr als 2,5 Millionen Menschen konnte so geholfen werden. Zu den prominentesten internationalen Unterstützern von Habitat for Humanity zählen Barack Obama, Jimmy und Rosalynn Carter, Bill Clinton, Brad Pitt, Bon Jovi sowie Daniel Libeskind, Hans Eichel und Alexandra Neldel in Deutschland.

In unserer hektischen Zeit kommt das Nachdenken oft zu kurz.