Dienstag, 23.10.2018

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Hirschlacher Floriansjünger legten sich ins Zeug

Erfolgreiches Patenbitten für das 125-jährige Bestehen - 12.11.2017 07:01 Uhr

Schweißtreibende Aufgabe: Erst zum Schluss kamen diese großen Sägen zum Einsatz, am Anfang wurde zur Laubsäge gegriffen. © Daniel Ammon


Ernst Reif, der Vorsitzende des Merkendorfer Feuerwehrvereins, begrüßte die Hirschlacher Kameraden, ehe der Vorsitzende der FFW Hirschlach-Neuses, Edmund Derr, ans Mikrofon trat und erklärte, dass man eine "vorsichtige Anfrage" an die Merkendorfer gestellt habe, ob sie denn die Patenschaft für die kleine Wehr aus dem Altmühlgrund übernehmen möchten. Mit Freude hätten die Krautstädter zugesagt.

Doch bis letztendlich die Patenschaft besiegelt werden konnte, war es kein einfacher Weg. Die Hirschlach-Neuseser hatten sich eine kreative Einlage einfallen lassen. Sie traten als "Alt-Hirsch-Neisemer-Feuerwehrkapell’n" auf und trugen ihre Bitten an die Merkendorfer gesungen und gesprochen vor — ganz im Stil der Originalvorlage aus der Oberpfalz, der TV-bekannten "Altneihauser Feierwehrkapell’n".

Schon dies fand großen Zuspruch bei den potenziellen Paten, dennoch hatten die noch zwei schweißtreibende Aufgaben vorbereitet: Vier Festdamen mussten durch zwei B-Schläuche hindurch jeweils einen Luftballon aufblasen und zum Platzen bringen; und die männlichen Kollegen hatten die Aufgabe, einen Baumstamm durchzusägen. Parallel dazu mussten Kommandant Horst Brückner und seine Rothelme Fragen zum Thema Feuerwehr beantworten — für die richtige Antwort erhielten die Kameraden an den Sägen ein größeres Modell. Nachdem diese Aufgabe gelöst war, wurde die Patenbitte angenommen.

Das Festwochenende zur 125-Jahr-Feier der FFW Hirschlach-Neuses soll vom 22. bis 25. Juni 2018 über die Bühne gehen. Am Freitag, 22. Juni, ist ein Kommersabend mit Vorstellung der neuen Fahne geplant, am Samstag werden die "Störzelbacher" spielen.

Am Sonntag findet nach der Segnung der neuen Fahne ein Festzug statt, und am Montag gibt es einen politischen Abend zur Landtagswahl. Schirmherr Manuel Westphal konnte dazu den Staatssekretär im Bayerischen Fianzministerium, Albert Füracker, gewinnen. 

Daniel Ammon E-Mail

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