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Junge Christen feierten ganz traditionell

Konfirmationen in und um Gunzenhausen - 10.04.2017 07:02 Uhr

Vom Lutherhaus aus zogen die Konfirmanden und ihre Familien durch Gunzenhausen bis zur evangelischen Stadtkirche.

Vom Lutherhaus aus zogen die Konfirmanden und ihre Familien durch Gunzenhausen bis zur evangelischen Stadtkirche. © Horst Kuhn


Angeführt vom Posaunenchor bewegte sich in Gunzenhausen bei strahlendem Sonnenschein ein stattlicher Zug vom Lutherhaus durch den Blasturm bis zur Stadtkirche. Begleitet wurden die 28 jungen Menschen von Pfarrer Ekkehard Malcher, der den Jugendlichen schon in die Präparanden- und Konfirmandenzeit zur Seite gestanden hat, Pfarrer Claus Bergmann und Mitgliedern des Kirchenvorstandes sowie von zahlreichen Familienangehörigen und Freunden.

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Bereit für Abenteuer

Groß war auch die Zahl der Kirchengemeindeglieder, die im Gotteshaus auf den Einzug der Konfirmanden warteten. Die Predigt lehnte Pfarrer Claus Bergmann an den Psalm 31, Vers 9 an "Du stellst meine Füße auf weiten Raum". Er fragte die Jugendlichen, mit welchen Schuhen sie auf dem weiteren Lebensweg gehen möchten. Sind es Sportschuhe, in denen man sich bei jeder Gelegenheit am wohlsten fühlt und die bequem am Fuß sitzen? Oder sind es Wanderstiefel, wie es sich der Seelsorger für die Jungen und Mädchen wünschte. Wanderstiefel, so Pfarrer Bergmann, sind Schuhe für neue Entdeckungen. In ihnen ist man bereit, Abenteuer zu erleben.

In diesem Sinne wünschte er den Konfirmanden: "Zieh den Kreis deines Lebens nicht zu eng. Nicht Turnschuhe, sondern Wanderschuhe sind angesagt. Es gibt so viel zu entdecken bei Gott. Und dann wünsche ich dir, dass du bei Gott ein Zuhause findest, dass du erlebst: Er nimmt dich an, wie ich bin, bei ihm bist du geborgen".

Gemeinsam nahmen Pfarrer Malcher und Pfarrer Bergmann die Segnung der Jugendlichen vor und gaben ihnen einen persönlichen "Konfirmationsspruch" mit auf ihren weiteren Lebensweg. Die Vertrauensfrau des Kirchenvorstands, Brigitte Sichermann, beglückwünschte die jungen Leute und ermunterte sie, den weiteren Lebensweg mit Gott zu gehen. Dieser sei ein guter Begleiter.

Außerdem ermunterte sie die Schar, in der Kirche mitzuarbeiten und sich einzubringen.

Musikalisch mitgestaltet wurde der Gottesdienst von Kirchenmusikdirektor Bernhard Krikkay an der Orgel und dem Posaunenchor unter der Leitung von Sabine Fischer-Kugler.

  

Horst Kuhn

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