Dienstag, 11.12.2018

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Kalbensteinberger Feuerwehr: Die Einweihung rückt näher

Gewinnende Worte von Landratstellvertreter Peter Krauß - 17.01.2012 16:18 Uhr

Landratsvize Peter Krauß (rechts sitzend), Bürgermeister Fritz Walter (rechts), Vorstand Thoma Paul (Dritter von rechts), Kommandant Thomas Köhnlein (links) und Kreisbrandrat Werner Kastner (Zweiter von links) zeichneten Feuerwehrmänner für 40- und 25-jährige Zugehörigkeit aus. © Falk


Bei der Jahresversammlung im Gasthaus Jäger berichtete der Kommandant über den Baufortschritt, der so weit vorangekommen ist, dass noch in der ersten Jahreshälfte die Einweihung terminiert werden kann. Auf der Homepage der Wehr können die einzelnen Bauetappen angesehen werden (www.ffw-kalbensteinberg.de).

Köhnlein nannte in seinem Jahresbericht die Schwerpunkte: Truppmannausbildung des Nachwuchses, Besuch der Feste in Untererlbach und Großschwarzenlohe, die Visitation und die Parkeinweisungstätigkeit während des Festwochenendes „25 Jahre Fränkisches Seenland“ am Brombachsee. Im Terminkalender der Kalbensteinberger steht heuer: 17. bis 20. Juli Teilnahme an der Jubelfeier in Thannhausen.

Alles über das Feuerwehrjahr 2011 erfuhren die Wehrmänner und -frauen von Schriftführerin Heike Steinbauer und von Kassier Stefan Wagner. Landratstellvertreter Peter Krauß („Allen Respekt!“) befand, dass in Kalbensteinberg die Feuerwehrwelt noch in Ordnung ist.

Mit gewinnenden Worten sammelte er Sympathiepunkte bei den Kalbensteinbergern, und natürlich mit seinem Kompliment: „Um die Kalbensteinberger Feuerwehr braucht man sich keine Sorgen zu machen.“ Er zeichnete für 40-jährige Tätigkeit Karl-Heinz Maurer, Friedrich Pfeiffer, Erwin Schönwald, Willi Müller, Rudolf Jäger, Friedrich Wißmüller und Friedrich Steinbauer mit dem Ehrenzeichen in Gold aus, die silberne Ehrung erfuhren Heinz Wißmüller, Stefan Müller, Werner Reichard und Thomas Paul. Zum Ehrenkommandanten ernannte die Wehr Siegfried Müller.

„Die Feuerwehren werden von der demografischen Entwicklung nicht verschont“, sagte Kreisbrandrat Werner Kastner, „derzeit aber haben wir den höchsten Personalstand.“ Gerade in den Landgemeinden gebe es keine Nachwuchsprobleme. Alle müssten die Last der Arbeit tragen, denn: „Der Dienst macht Freude, wenn er geschultert werden kann.“ Den Seni­oren dankte er dafür, dass sie die Wehr zu dem gemacht haben, was sie heute ist.

Der oberste Brandschützer im Kreis ging auch auf die Änderung der Alarmierung ein, die ab Sommer kommen wird. Von der Leitstelle in Schwabach aus werden dann die Wehren in Gang gesetzt. „Der Dienst endet dann nicht mehr an der Kreisgrenze“, sagte Kastner und verwies auf die stärkere Vernetzung. Auch der Digitalfunk soll heuer kommen, der eigentlich schon zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 eingeführt werden sollte. Mittelfranken ist die erste Region in Bayern, die ihn einführt.

Der Digitalfunk kommt aber nicht wegen der Feuerwehr, sondern der Polizei. In das System der Kommunikation eingebunden sind auch alle anderen Rettungsdienste. Die Umstellung wird nach seiner Erfahrung einige Jahre dauern und anfangs im Pa­rallelbetrieb von analoger und digitaler Technik „gefahren“. Für die Feuerwehrmänner ändert sich damit auch die Art der Verständigung, das heißt, die Informationen müssen kurz und bündig erfolgen.

Ergänzend appellierte Kreisbrandmeister Fritz Steinbauer an die jungen Feuerwehrleute, die Ausbildung ernst zu nehmen. Er hat vorübergehend das Amt des Kreisjugendwarts, denn der gewählte Funktionsträger ist zurückgetreten. Fritz Walter, der Bürgermeister, durfte zwei symbolische Spendenschecks entgegennehmen: 200 Euro für den Kindergarten Absberg und den gleichen Betrag für die Regens-Wagner-Stiftung.

Die Feuerwehr hatte in ihrem Jubiläumsjahr auf Gastgeschenke verzichtet. Der Kommunalpolitiker („Es wird nicht schlechter, es wird anders“) ging auf die sich verändernden Anforderungen an die Wehrleute ein und dankte für die ehrenamtlichen Leistungen der Kalbensteinberger. 

fa

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