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Wie die Polizei mitteilte, war ein 49-jähriger Landwirt aus dem Gunzenhäuser Stadtgebiet mit der Maisernte beschäftigt. Aus dem Motorraum des großen landwirtschaftlichen Geräts hörte er plötzlich zwei Schläge, und kurz darauf loderten schon die Flammen empor. Die Ordnungshüter gehen deshalb von einem technischen Defekt als Ursache aus.
Der Maishäcksler war sieben Jahre alt.
Die Freiwilligen Feuerwehren Gnotzheim und Gunzenhausen wurden kurz vor 18 Uhr zu dem Brandeinsatz gerufen. Zunächst versuchten die örtlichen Einsatzkräfte, den Brand mit einem wassergefüllten Vakuumfass in den Griff zu bekommen. Einen zählbaren Löscherfolg konnten die Brandschützer jedoch erst durch den massiven Einsatz von Löschschaum erreichen.
Unter schwerem Atemschutz legten die Feuerwehrleute einen großen Schaumteppich über den Brandherd und erstickten damit die Flammen. Der Totalverlust des Fahrzeugs war allerdings nicht mehr zu verhindern.
Zur Unterstützung und zum Wassertransport im Pendelverkehr wurde auch noch die Freiwillige Feuerwehr Westheim an die Einsatzstelle gerufen. Insgesamt befanden sich rund 60 Feuerwehreinsatzkräfte mit vier Löschfahrzeugen, darunter drei wasserführend, vor Ort und setzten unter anderem über 100 Liter Mehrbereichsschaummittel zur Brandbekämpfung ein.
Die Einsatzleitung lag beim Gnotzheimer Kommandanten Anton Brattinger, der durch seinen Westheimer Kollegen Werner Schülein und Zugführer Christian Sperk aus Gunzenhausen tatkräftig unterstützt wurde.
Die gesamte Einsatzdauer lag bei rund zwei Stunden, die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft nahm zusätzlich rund eine Stunde in Anspruch.

In unserer hektischen Zeit kommt das Nachdenken oft zu kurz.