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Merkendorf: 80 Brandschützer probten den Ernstfall

Großübung für mehrere Wehren Angenommener Brand am Rewe-Einkaufsmarkt - 13.09.2017 06:30 Uhr

Die Feuerwehr der Stadt Merkendorf sowie aus Hirschlach-Neuses, Heglau-Dürrnhof und Großbreitenbronn rückten zu Gemeinschaftsübung am Rewe-Einkaufsmarkt aus. © Marina Hellein


Bei der Übung im Rahmen der Feuerschutzwoche waren etwa 80 Feuerwehrleute der Stadt Merkendorf und der umliegenden Ortsteile im Einsatz. Aus zehn B- und C-Schläuchen wurden rund 4000 Liter Wasser pro Minute auf das Dach des Supermarkts gespritzt. Das Wasser stammte aus den naheliegenden Hydranten und dem Stadtgraben.

Für die Feuerwehr ist es am wichtigsten, schnellstmöglich zu erfahren, ob sich noch Leute im Gebäude befinden, erklärte Kommandant Werner Rück. Gerade Konstruktionen mit einer großen Verkaufsfläche (in Merkendorf zirka 25 mal 30 Meter) und wenigen Stützpfeilern sind bei einem Brand oftmals einsturzgefährdet. Daher muss man die sich darin befindenden Personen so schnell wie möglich herausholen, da der Markt zwar noch "augenscheinlich begehbar" war, aber bei einem Brand ohne jede Vorwarnung einstürzen könnte, so Rück.

Gerade bei Supermärkten wisse meistens keiner so genau, wie viele Personen sich noch im Markt befinden. "Hier ist schnelles Handeln gefordert", betonte der Kommandant. Der Marktleiter stehe in der Pflicht, seine Mitarbeiter entsprechend zu schulen und im Ernstfall engen Kontakt mit der Feuerwehr zu halten. Dem stimmte Kreisbrandinspektor Hans Pfeiffer zu, der insgesamt recht zufrieden angesichts der Leistung der Feuerwehrler wirkte. Es sei erfreulich, dass bei den Übungen stets die Standorte gewechselt werden. Nur so könne man auch im Ernstfall schnellstmöglich auf Unbekanntes reagieren.

Der Leiter des Rewe-Markts in Merkendorf, Manuel Pfeffer, bedauerte, dass die Arbeit der Feuerwehr leider meist erst dann wertgeschätzt werde, wenn schon etwas passiert ist. Es sei gut zu wissen, dass sich die Feuerwehr fernab des Ernstfalles engagiere, um diesem gewappnet entgegentreten zu können. Bürgermeister Hans Popp dankte den anwesenden Feuerwehrlern dafür, dass sie zu den Übungen stets so zahlreich erscheinen und für die Feuerwehr einen so großen Teil ihrer Freizeit opfern. 

Marina Hellein E-Mail

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