|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Die Broschüre über das „Hilfeskrankenhaus in Gunzenhausen“ wurde im Rahmen des P-Seminars Geschichte des Gymnasiums erstellt und bei der Ubergabefeier von Michael Niebisch und David Scholz präsentiert. In der Bundesrepublik ist die 1965 fertiggestellte, unterirdische Klinik einzigartig wegen ihrer vollständig erhaltenen Einrichtung. Sie gilt daher als ein absolut sehenswertes Objekt und kann im Rahmen von Führungen kennengelernt werden. Von schulischer Seite betreut wurden die Schülerinnen und Schüler bei dem Entstehungsprozess der Broschüre federführend von Studienrat Michael Körner.
Das Faltblatt des P-Seminars Kunst, das Anja Schallenmüller und Laura Handl präsentierten, lädt zu einem Architekturrundgang durch Gunzenhausen ein, dessen Stationen bezeichnend für verschiedene Epochen in der Zeitspanne vom ausgehenden 19. bis zum 21. Jahrhundert sind. Angefangen beim Glockenturm über das Modehaus Steingass und den Bahnhof bis hin zur Paschwitz-Villa und der Polizeiinspektion wird eine bunte Palette an markanten Bauten und Gebäuden vorgestellt. Nicht fehlen dürfen obendrein Häuser im Stil der 50er Jahre genauso wie das Gymnasium, die Bücherei oder die Stadthalle. Der kleine architektonische Stadtführer ist wie das Faltblatt über das Hilfsakrankenhaus, das ebenfalls Erwähnung findet, als eine Ergänzung der bereits veröffentlichten Broschüren über die Stadt gedacht. Fachliche Unterstützung gab es seitens des SMG von Gabriele Altmann.
Wie Schulleiterin Susanne Weigel eingangs hervorhob, können sich die Früchte der Arbeit, die gemeinsam mit der Stadt Gunzenhausen in den P-Seminaren entstanden sind, mehr als sehen lassen. Besondere Grüße galten Bürgermeister Joachim Federschmidt und Landratsstellvertreter Robert Westphal, denen die Direktorin jeweils zwei Exemplare überreichte. Ein Willkommen galt auch Vorstandsmitglied Jürgen Merk von der Sparkasse.
Oberstudiendirektorin Weigel zufolge verbirgt sich hinter der Abkürzung P-Seminar eine der wesentlichen Neuerungen des G8, durch die die Studien- und Berufsorientierung am Gymnasium deutlich gestärkt worden ist. Im Rahmen des Seminars werden die Schüler nach ihrer Darstellung beim Prozess ihrer Studien- und Pro-zessorientierung über eineinhalb Jahre hinweg begleitet. Dabei erarbeiten sich die jungen Leute wichtige Informationen zu Studiengängen und Be-rufsfeldern. „Sie setzen sich mit Qualifikationsanforderungen, Arbei sbe-dingungen, Karrieremöglichkeiten und mit dem technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel und seinen Auswirkungen auf die moderne Arbeitswelt auseinander“, skizzierte Weigel die Hintergründe der Einführung der P-Seminare. Insge-samt werde damit erreicht, dass sich die Schüler in den letzten bei den Schuljahren mit Fragen der eigenen Studien- oder Berufswahl intensiver beschäftigen, als dies ehemals am Gymnasium der Fall war. Dass das gemeinsam gesteckte Ziel in praxisori-entierter Teamarbeit erreicht werde, sei ein weiteres Plus.
Der Dank der Schulleiterin galt allen, die ideell, monetär oder durch tatkräftige Mitarbeit zum Gelingen der Projekte beigetragen haben allen voran der Leiter der Tourismus-Infomation Wolfgang Eckerlein und seine Vorgängerin Evi Kraft, die städtische Mitarbeiterin Mirjam Eischer, Stadtarchivar Werner Mühlhäußer, das Architekturbüro Hochreiter und Lechner sowie der früheren Stadtbaumeister Holger Bierbaum, Kreisbaumeister Wolfgang Kissling und. Lehrerin Christel Seidenath. Den Schülern dankte Susanne Weigel, etwas für die Stadt, die die Projekte finanziell unterstützt hat, auf die Beine gestellt zu haben. „Unsere Seminare haben sehr gute Arbeit geleistet“, zeigte sich die Direktorin mit dem Erreichten zufrieden. Das Ergebnis könne mit dem professioneller Anbieter durchaus konkurrieren. Diesen lobenden Worten pflichteten die Gäste der Übergabefeier gerne bei.

In unserer hektischen Zeit kommt das Nachdenken oft zu kurz.