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Die bisherigen staatlichen Fördermaßnahmen (Programm „Freizeit und Erholung“) seien bereits vor vielen Jahren ausgelaufen. Deshalb hält es es für erstaunlich, warum erst jetzt die hinlänglich bekannten Probleme im Seenland von der CSU thematisiertwerden. Erdel findet es bedauerllich, dass die Großinvestition des Center Parcs an einer kleinen, aber lautstarken Minderheit gescheitert ist.
Leider habe sich damals die örtliche Politik eher durch Zurückhaltung als durch aktive Werbung ausgezeichnet. Der FDP-Abgeordnete bescheinigt dem Wasserwirtschaftsamt in Ansbach, gründlich gearbeitet zu haben, ebenso wie Professor Steinberg mit seiner entsprechenden Studie. Erdel wehrt sich gegen „die ziemlich einseitige Schulzuweisung in Richtung der Bauern“, wenn es gilt, die Ursachen für das Algenprobelm zu benennen.
Das ungünstige biologischen Gleichgewicht mti zu vielen Zypriniden und zu wenig Raubfischen, der Eintrag von unzureichend geklärten Abwässern und diffuse Einträge aus den Zuflüssen seien maßgeblich für das hohe Algenaufkommen. Die Landbewirtschaftung sei dabei nur ein Teilaspekt. Gefragt seien unter allen Beteiligten abgestimmte Maßnahmen. Da aber sei bisher zu wenig geschehen.

In unserer hektischen Zeit kommt das Nachdenken oft zu kurz.