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Mittwoch, 19.09.2018

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"Scheißladen": Frau rastet auf Polizeiwache völlig aus

Frau beschimpfte Nachbarn und Beamten und zerschlug Blumentöpfe - 25.07.2018 13:46 Uhr

Bei der Polizei Gunzenhausen ging am Dienstagnachmittag ein Anruf ein: Ein Rentner und dessen Nachbar teilten mir, dass sie von einer 44-jährigen Anwohnerin beleidigt und bedroht worden sind. Als die Beamten sich auf dem Weg zu dem Haus machten, war ihnen sicher nicht bewusst, dass sie dieser Fall noch bis tief in die Nacht hinein auf Trab halten wird. 

Vor Ort empfing die 44-Jährige die Polizisten auf ihre ganz eigene Art - mit einem Stein in der Hand und diversen Beleidigungen. Den Stein, so sagte sie, wolle sie auf die Beamten werfen, wenn diese nicht sofort wieder gehen würden. Die Einsatzkräfte nahmen die aggressive Anwohnerin mit zur Wache, dort musste sie sich einem Alkoholtest unterziehen, der etwa 1,5 Promille anzeigte. Nach einigen Stunden zeigte sie sich jedoch einsichtig, so die Polizei, deshalb entschied man, sie wieder gehen zu lassen. 

Mit Fuß gegen Tür getreten

Von den Beamten verlange die 44-Jährige schließlich ein Telefon, da sie ihre Mutter bitten wollte, sie abzuholen. "Da ihr dies nicht schnell genug gereicht worden ist ", wie ein Pressesprecher vermutet, rastete die Frau noch einmal völlig aus: Mit ihren Fuß trat sie gegen die Tür der Wache und schrie dabei laut "Scheißladen". Auch die umstehenden Beamten wurden rasch erneut zur Zielscheibe ihrer Wut und sie beleidigte die Umstehenden mehrmals. Für diese Aktion wurde sie schließlich des Gebäudes verwiesen.

Es war schon kurz vor Mitternacht, als sie zurück in Heidenheim war. Doch statt sich schlafen zu legen, suchte sie erneut den verfeindeten Nachbarn auf: Vor dessen Haus zerschlug die Frau mehrere Blumentöpfe, was wiederum die Polizei auf den Plan rief. Erneut rückten die Beamten an und nahmen die 44-Jährige mit auf die Wache - wieder hagelte es Beleidigungen. "Ihren Alkoholspiegel hatte sie zwischenzeitlich wohl wieder etwas aufgefrischt", berichtet die Polizei weiter. Um weiteren Ärger zu verhindern, verbrachte die Frau die Nacht in der Zelle der Wache. 


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