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SPD: Harald Dösel bleibt an der Spitze

Neuwahlen beim Kreisverband Weißenburg-Gunzenhausen — Lob an Jusos - 08.05.2018 06:21 Uhr

SPD-Kreisvorsitzender Harald Dösel (Zweiter von links) mit seinen Stellvertretern Anette Lederhos-Fay, Doris Schicker und Werner Baum. Sie bilden die engere Führungsmannschaft. © SPD


Dösel wurde ebenso im Amt bestätigt wie die beiden bisherigen stellvertretenden Kreisvorsitzenden Werner Baum (Treuchtlingen) und Doris Schicker (Muhr am See). Dagegen kandidierte die bisherige Kreisvize und frühere Bundestagskandidatin Anette Pappler (Solnhofen) nicht mehr. Die Leiterin der Jugendwerkstatt Langenaltheim wird sich aber weiter für die SPD engagieren, etwa bei der regionalen Organisation des anstehenden Wahlkampfs (Landtags- und Bezirkstagswahl am 14. Oktober), teilte Dösel mit. An Papplers Stelle trat Anette Lederhos-Fay (Weißenburg), die dritte stellvertretende Kreisvorsitzende.

Die Kasse führt Thomas Fay (Weißenburg). Das Amt des Schriftführers bekleiden Hamit Bakir (Weißenburg) und Markus Berger (Treuchtlingen). Als Beauftragter für Internet und Neue Medien wirkt Matthias Hertlein (Markt Berolzheim). Zu Revisoren wurden Cornelia Röhl (Gunzenhausen) und Doris Schröppel (Weißenburg) gewählt.

Die Zahl der Beisitzer im Kreisvorstand sinkt von 15 auf 14. Es sind: Bernd Altland, Rita Balzer, Irene Bittner, Pia Brunnenmeier, Björn Busse, Mirjam Eischer, Matthias Franz, Ute Grimm, Daniel Hinderks, Ursula Klinkhammer-Lambert, Christa Naaß, Peter Salisch, Andreas Widmann und Monika Wopperer.

Die Arbeitsgemeinschaft (AG) sozialdemokratischer Frauen vertritt Monika Wopperer (Gunzenhausen) im Kreisvorstand. Die Stimme der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen ist Joachim Lottner (Langenaltheim). Wer für die AG 60 plus spricht, muss noch entschieden werden. Auch einen Sprecher der Jusos gibt es noch nicht. Immerhin hat Kreisvorsitzender Dösel Hoffnung, dass sich im Gefolge neuer Parteieintritte bei den Jungsozialdemokraten nach langem Stillstand etwas bewegen wird. Er erinnerte an eine Protestaktion der Jusos gegen eine Messe für Frauen in Weißenburg, bei der die herkömmliche Rolle der Frau propagiert wurde, nämlich Kinder, Küche und gutes Aussehen, und gratulierte zu der Aktion der Jusos.

Ortsvorsitzende sind dabei

Joachim Federschmidt (Gunzenhausen), der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, komplettiert den Kreisvorstand. Dem Gremium gehören außerdem als kooptierte Mitglieder die Ortsvorsitzenden an. Deren Liste sieht so aus: Rita Balzer (Haundorf), Bianca Bauer (Gunzenhausen), Pia Brunnenmeier (Pappenheim), Björn Busse (Langlau), Ingeborg Dorschner (Pleinfeld), Georg Emmerling (Langenaltheim), Sven Emmerling (Weißenburg), Stefan Fischer (Treuchtlingen), Matthias Franz (Markt Berolzheim), Werner Götz (Ellingen), Ute Grimm (Solnhofen) und Thorsten Werner (Muhr am See).

Letzterer richtete ein Grußwort an seine Parteifreunde. Der Muhrer Verband hat 17 zahlende Mitglieder in der 2300-Einwohner-Gemeinde. Werner riet den Genossen, sich nicht durch Umfragewerte verrückt machen zu lassen, sondern Kurs zu halten, denn: "Wir haben die richtigen Leute vor Ort." Doris Schicker sprach sich für eine sachliche Politik aus und für Gespräche auf Augenhöhe mit den Bürgern. Mit denen müsse man sich austauschen, ihre Probleme hören und dann lösen. Die SPD verstehe sich zu Recht als Vorreiter für mehr Gerechtigkeit im Land. Als typische Anliegen ihrer Partei nannte Schicker beispielsweise den sozialen Wohnungsbau und die Barrierefreiheit der Bahnhöfe.

An der Versammlung nahm auch Michael Rehbogen teil, der langjährige Leiter des SPD-Büros in Ansbach, das für den Unterbezirk Ansbach zuständig ist. Damit sind die Landkreise Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen sowie die Stadt Ansbach gemeint. Rehbogen ist jüngst 65 Jahre alt geworden und sieht seinem Ruhestand in einigen Monaten entgegen. Er wies darauf hin, dass Anette Lederhos-Fay bereits in der Ansbacher Geschäftsstelle tätig ist, derzeit mit begrenzter Wochenstundenzahl.  

Wolfgang Dressler Altmühl-Bote E-Mail

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