Mittwoch, 14.11.2018

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Steht die Frickenfelder Kerwa vor dem Aus?

Festwirt Martin Pentza will die Veranstaltung nicht mehr ausrichten - 03.09.2018 05:48 Uhr

Mit drei Schlägen zapfte 3. Bürgermeister Friedrich Kolb das erste Fass an und erklärte die Kirchweih für eröffnet. © Sven Dernerth


Tief enttäuscht zeigte sich Kirchweihbürgermeister Alfred Müller, als er zur Kirchweih die Absage des Festwirtes erfuhr. "Wo doch in den Sitzungen mit dem Festwirt nie dieses Thema angesprochen wurde", wie Müller betont. "Das wird wohl das Ende der Kirchweih in Frickenfelden bedeuten", so der Kirchweihbürgermeister, denn er glaubt nicht, dass wieder ein neuer Festwirt gefunden werden kann.

Die ersten Anzeichen für das Ende konnte man schon am Eröffnungstag spüren. Zu wenig und überforderte Bedienungen konnten die durstigen Kehlen der Gäste nicht stillen und so mancher verließ verärgert das Zelt. Auch eine viel zu laute Musik der "Bayernmafia" zwang manche Eltern mit ihren Kindern zum Heimgang.

Gambrinus Peter Achinger verteilte fleißig Freibier. © Alfred Müller


Eigentlich begann die Kirchweih wie gewohnt mit einem großen Festzug und drei Musikkapellen, Kiloweise wurden Bonbons an die Kinder verteilt und Freibier an die Erwachsenen Zuschauer am Straßenrand ausgeschenkt. Auch die selbstgebackenen Feuerspatzen der Landfrauen fanden reißenden Absatz.

Süffiger Gerstensaft

Beim traditionellen Bieranstich durch den 3. Bürgermeister Friedrich Kolb, lobte dieser das süffige Spalter Kirchweihbier, "welches wir schon immer vor der Gunzenhäuser Kirchweih bekommen". Friedrich Kolb vertrat den Frickenfelder Ortssprecher Arno Dernerth, der aus familiären Gründen bei der Kirchweiheröffnung nicht anwesend sein konnte. Seinen Dank richtete Kolb an das Festwirtsehepaar Martin und Marion Pentza für die Ausrichtung der Kirchweih. Einen weiteren Dank gab es für die Teilnehmer des Festzugs, die Schaustellern und den Kirchweihbürgermeister Alfred Müller für die Organisation des Festzugs. Kolb erklärte anschließend die Kirchweih für eröffnet und wünschte allen Gästen vergnügliche und unterhaltsame Stunden auf der Kirchweih.

Die Kinder des Obst- und Gartenbauvereines waren als fleißige Bienchen unterwegs. © Alfred Müller


Gelobt wurde auch das kulinarische Angebotauf der Frickenfelder Kirchweih wie Hähnchen und Haxen vom Grill sowie der Spießbraten von der Metzgerei Berger aus Absberg. Mit einer großen Verlosung wertvoller Preise ging der gestrige Sonntag zu Ende und womöglich, befürchten Alfred Müller und mit ihm zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils, auch die Frickenfelder Kirchweih. 

Alfred Müller E-Mail

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