|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Den mit Hackschnitzeln ausgestreuten Kirchhof hatten die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs in eine Budenlandschaft verwandelt. Am Samstag eröffneten Bürgermeister Michael Dörr, Christkind Milena Kocher und die Kindergruppe des Sankt-Stilla-Kindergartens mit ihren Erzieherinnen den Markt. Im Freien, im Bürgersaal mit Galerie und im Liebfrauenmünster gab es danach allerlei Programm. Etwa gegen 17 Uhr tauchte der Nikolaus auf und verteilte wie schon zuvor das Christkind kleine Präsente an die Kinder. Pfarrer Jochen Scherzer führte durch das Münster.
Der Feuerwehrlöschzug stand für Fahrten durch die Altstadt bereit und war sehr gefragt. Im Untergeschoss des Alten Rathauses gab es diesmal sogar eine „lebende Krippe“ mit Schafen, Pony und Ziege sowie Josef, Maria und dem Jesuskind – dieses allerdings war eine Puppe. Der Bürgersaal war wieder Ausstellungsraum mit zahlreichen kunsthandwerklichen Angeboten passend zur Advents- und Weihnachtszeit, der örtliche Pyrotechniker Franz Rathgeber hatte einen Infostand aufgebaut, ein „Pressespiegel“ aus den Jahren 1961 beziehungsweise 1986 erinnerte an wichtige Ereignisse in der Stadt vor 25 beziehungsweise 50 Jahren. Peter Dreyling zeigte sein umfangreiches „Parzival-Lese(h)um“ in mehreren Schaukästen und Autor Horst Prosch bot seine Werke zum Verkauf.
Im Wolfram-von-Eschenbach-Museum konnte man die neue Ausstellung „Wolframs-Eschenbach in alten Ansichten“ in Augenschein nehmen. Schüler der Musikschule Rezat-Mönchswald, der Wolframs-Eschenbacher Musikverein und der Jugendchor „Next Generation“ sorgten an verschiedenen Orten für die musikalische Umrahmung des ersten Tages.
So verging die Zeit bei guter Unterhaltung und verschiedenen Köstlichkeiten wie im Flug und nach Einbruch der Dunkelheit strömten immer noch mehr Gäste auf den Kirchhof, sodass es eng wurde. Der Abend bei Vollmondschein war nicht allzu kalt, außerdem konnte man sich mit leckerem Glühwein wieder aufwärmen oder einfach zwischendurch nach drinnen gehen ins Rathaus.
Gegen 20 Uhr versammelten sich alle im Halbkreis um das Wolframsdenkmal, denn der erste Sternlesmarkttag klang mit einem tollen Schmankerl aus: Franz Rathgeber und sein Team hatten ein „weihnachtliches Barockfeuerwerk“ vorbereitet, das zwar ein wenig auf sich warten ließ, dann aber mühelos dafür entschädigte. Das Publikum war schlicht begeistert von der Komposition der Leuchtkörpereffekte.
Am Sonntag öffnete der Markt seine Pforten ab 13 Uhr. Um 15 Uhr sang der Geilsheimer Gospelchor auf der Museumstreppe, auf die Kinder warteten drei Kasperltheater-Aufführungen der „Norddeutschen Puppenbühne“ auf der Galerie im Bürgersaal. Darüber hinaus gab es eine „Kinderbastelstube“ von der Bärenkindergruppe, eine Museumsführung und eine „Fränkische Weihnacht“ im Liebfrauenmünster (Bericht folgt).
Der Gesangverein „Frohsinn 1860“ sang ab 17.30 Uhr weihnachtliche Lieder im Freien und der Nachtwächter lud zu einer Führung durch die wunderschön weihnachtlich geschmückte Altstadt im Lichterglanz.

In unserer hektischen Zeit kommt das Nachdenken oft zu kurz.