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Mittwoch, 21.11.2018

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Tragischer Spaziergang: Hündin wegen Insektizid verstorben

Das benutzte Kontaktinsektizid ist bereits seit Jahren verboten - 04.02.2018 09:12 Uhr

Am Freitag erstattete ein 42-jähriger Hundebesitzer Strafanzeige gegen Unbekannt. Grund dafür war der tragische Tod seiner Hündin am 12. Januar. Der Mann war damals gegen 10 Uhr mit seiner Mischlingshündin bei Cronheim-Stetten (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) unterwegs. Bei einem leinenlosen Spaziergang nahe des dortigen Waldes zeigte das Tier plötzlich Auffälligkeiten wie Zittern und erhöhter Speichelfluss. Der Halter reagierte zwar schnell und fuhr mit seinem Vierbeiner sofort in die Tierklinik, dort verstarb die Hündin jedoch kurze Zeit später.

Im Rahmen einer toxikologischen Untersuchung wurde nun klar, dass der Grund für das rasche Ableben der Hündin eine akute Vergiftung war. Ein unbekannter Täter hatte wohl nahe des Waldes ein Kontaktinsektizid gesprüht, welches lange Zeit oft in der Landwirtschaft verwendet wurde. Seit einigen Jahren ist die Verwendung dieses Mittels jedoch streng verboten. Es wurde ein Strafverfahren wegen einem Vergehen nach dem Tierschutzgesetz und Sachbeschädigung eingeleitet. 

Die Polizei bittet um weitere Hinweise zur Tat. Sollten Sie etwas Verdächtiges im genannten Zeitraum beobachtet haben, melden Sie sich unter der Nummer 09831/ 67880.


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