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Wertvolle Tipps für schönere Heimat

Themenspektrum prägte Schulung in Windsfeld - 29.12.2014 18:00 Uhr

Alexander Teichgreber vom Landesverband stellte Kreisfachberaterin Carola Simm und Roth Ellinger bei dem Seminar in Windsfeld das neue Poster „Komm in den Garten“ vor. © Durst


Ruth Ellinger berichtete von nachahmenswerten Aktionen der Jugendarbeit aus Sammenheim. Kreisfachberaterin Carola Simm stellte den Sonderwettbewerb 2015 „Unser Friedhof – Ort der Würde, Kultur und Natur“ sowie den aktuellen Stand der Streuobstbestände im Landkreis vor.

Teichgreber erläuterte den Vorständen, wie die umfänglich vorhandenen fachlichen Bildserien für Vorträge gut genutzt werden können. Zudem stehen für die Beratungsarbeit Fach- und Merkblätter zu Verfügung. Neu bearbeitet wurden die Themen „In Schulgärten das Gartenjahr erleben“, „Dorfökologie“, „Gestaltungselemente für Gärten in Stadt und Land“. Zum Friedhofswettbewerb gibt es ein interessantes Fachblatt, das auch Vorschläge für neue Beisetzungsformen und Grabmalgestaltung enthält. Vielfältige Anregungen für die Kinder- und Jugendarbeit bieten zwei umfassende Leitfäden.

Vereinsvorständen steht zudem ein großes Angebot an Unterlagen im kennwortgeschützten Internetangebot des Landesverbands zur Verfügung.
Eine gute Informationsmöglichkeit für alle Mitglieder sieht der Münchner Referent im monatlich erscheinenden Gartenratgeber. Viele Vereine im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen haben dies wohl auch erkannt und stellen diese Fachzeitschrift ihren Gartenfreunden schon zur Verfügung. Mit dem preisgünstigen Gemeinschaftsbezug dieses Verbandsorgans frei Haus werden laufend praxisnahe Hinweise für die Arbeiten im Wohn-, Blumen-, Gemüse und Obstgarten sowie die Jugendarbeit gegeben, aber auch Verwertungsmöglichkeiten zum Beispiel durch Rezepte aufgezeigt.

„Die Erhaltung historischer Obstsorten ist wichtig“, stellte Carola Simm in ihrem Beitrag fest. Ein Projekt befasst sich seit 2011 mit dieser Aufgabe. Rund 6000 alte Apfel- und Birnenbäume sind inzwischen im gesamten Landkreis von dem Pomologen Wolfgang Subal kartiert worden. Aus dieser Kartierung hat sich ergeben, dass rund 100 Sorten seltene und erhaltenswerte Sorten sind. Diese Sorten werden in einer Baumschule nachgezogen und wieder zurück in den Landkreis geführt.

Die Kreisfachberaterin informierte weiter, das der Tourismusverband Fränkisches Seenland sich als Jahresthema 2015 „Blühendes Seenland – Parks, Gärten und Balkone“ gewählt hat und dazu Vorschläge gemacht werden können. Eine Broschüre mit den Gärten und Parks und den „grünen“ Veranstaltungsterminen unserer Region ist in Vorbereitung.

Wertvolle Impulse für die Jugendarbeit gab Ruth Ellinger als Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Sammenheim. Sie stellte heraus, dass es wichtig sei, frühzeitig die Kinder und Jugendlichen an den Verein heranzuführen. Über ihre Veranstaltungen erscheinen immer Pressetexte, um auf das aktive Vereinsleben hinzuweisen. Sie machte auch deutlich, dass es bei der Jugendarbeit wichtig ist, die Kinder nicht zu überfordern und in kleinen Schritten zu denken. Beispielsweise sei das Pflanzen von 200 Blumenzwiebeln bereits eine Obergrenze.

Kreisvorsitzender Gerhard Durst und Carola Simm wünschen sich im neuen Jahr eine starke Beteiligung der Friedhofsträger am landesweiten Sonderwettbewerb „Unser Friedhof – Ort der Würde, Kultur und Natur“. Die Anmeldung ist bis zum 27. März 2015 bei der Kreisfachberatung notwendig. Die Bewertungskommission wird die gemeldeten Friedhöfe im Mai besuchen. Die Schirmherrschaft hat die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf übernommen.
  

Gerhard Durst

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