Freitag, 16.11.2018

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Das nervt: So ärgerte die Bahn Wanderreporterin Claudia

Auf der 29. Etappe begleitete sie ein lautes Piepsen - 27.08.2018 19:24 Uhr

Den 60 bis 70 Dezibel lauten Signalton hat die Bahn wieder eingeführt, um Fußgänger zu warnen. © Claudia Freilinger


Bei Erich Pemsel piept‘s. Und zwar so richtig - das kann ich hören, als ich in Hohenstadt bei ihm vorbeikomme. Seit am 18. Mai der Bahnübergang vor Pemsels Haus neu gestaltet wurde, bimmelt es etwa alle zehn Minuten 23 Mal aus mehreren Lautsprechern — auch nachts. Den 60 bis 70 Dezibel lauten Signalton hat die Bahn wieder eingeführt, um Fußgänger zu warnen. "Er soll jetzt deutschlandweit kommen", sagt Erich Pemsel.


Claudias dritte Etappe gibt es hier zum Nachlesen.


Der 61-Jährige kämpft wie einige andere Anwohner seit Monaten dafür, dass er wieder ohne Ohrenstöpsel schlafen kann. An die Züge hat er sich längst gewöhnt.

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Flugzeug, Bahn-Ärger und ein Eis: So war Claudias dritte Etappe

Mit wohl schon schmerzenden Füßen ging es für Claudia Freilinger am Montag weiter: Auf ihrer dritten Etappe ist die Wanderreporterin von Pommelsbrunn nach Hersbruck gelaufen.


Aber er versteht nicht, wieso Fußgänger und Radfahrer nicht einfach die Unterführung nutzen können, die ohnehin direkt neben dem Übergang liegt. Dann würden nur Autos die Schranke passieren und die bräuchten keinen Warnton.


Hier finden Sie unsere interaktive Karte mit der Route der Wanderreporter


Auch mit einer Absenkung der Lautstärke in der Nacht und am Sonntag wären die Anwohner schon zufrieden. Das Piepsen beim Pemsels ist ein Fall zum In-die-Luft-gehen. Das mache ich in dann auch wirklich. Stefan Harries von der Luftsportgemeinschaft Hersbruck lädt mich ein zu einem Rundflug.

www.frankenweg.de 
www.fraenkischer-gebirgsweg.de

  

Claudia Freilinger Nordbayerische Nachrichten Herzogenaurach/Höchstadt E-Mail

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