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„Es ist eine Baustelle, die mich glücklich macht“, sagte Stadtoberhaupt Robert Ilg vor etlichen Ehrengästen, darunter die heimischen Schulleiter, die Bürgermeister Brigitta Stöber, Bruno Schmidt und Peter Stief und Stadträte. Robert Ilg hob hervor, dass sich die Arbeiten zeitlich und finanziell bislang im vorgegebenen Rahmen bewegen.
Landrat Armin Kroder nannte die Ausgaben in Höhe von rund fünf Millionen Euro eine Investition in die Zukunft der Kinder. Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper und anders herum, zitierte er ein geflügeltes Wort aus der Antike.„Der Maulwurf hockt im Ackergraben, der Mensch, der will es besser haben“, hieß es im Richtspruch der Zimmerer. Sie entschuldigten sich in Versform bei den Schülern und Lehrern, die in den angrenzenden Häusern des Hersbrucker Schulzentrums die letzten Monate viel Staub und Lärm ertragen mussten.
„Glas, Du musst jetzt sterben, bring Glück mit Deinen Scherben“, lauteten die Wünsche, bevor die Zimmerer die Trinkgläser vom Flachdach des Umkleidetraktes herunter warfen.
Ilg bezeichnete eine Renovierung der alten Halle als „den komplett falschen Ansatz“. Der Neubau sei im Kostenvergleich dazu die nachhaltigere Lösung. Zudem erinnerte der Rathauschef an Veränderungen in der Bildungslandschaft: Möglicherweise wird der alte Komplex für die geplante Mittelschule gebraucht.
Kurz erläuterte Architekt Uwe Holzinger von der Planungsgemeinschaft Atelier 13/Thiemann die nächsten Schritte. Die ersten Fensterteile werden bald geliefert. In zwei Wochen soll der Vorbau mit den Umkleiden winterdicht sein, die Halle nach Ende der laufenden Dacharbeiten einige Tage später.

