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In Hartenstein entsteht ein Spielparadies

Gemeinderat stimmt geplanter Freiflächengestaltung zu - 19.04.2017 09:23 Uhr

In Hartenstein wird es in Zukunft jede Menge Platz zum Spielen und Toben für kleinere und große Kinder geben. Der Gemeinderat hat den Plänen zur Gestaltung zugestimmt. © dpa


Die Ausstattung und Gestaltung dieser beiden, nördlich und süd­lich des Neubaus gelegenen Frei­flächen seien gemeinsam auf Vor­schlag und in Absprache mit der Gemeinde, der Kindergarten- und Schulleitung sowie mit Vertretern der Gemeindeunfallversicherung erarbeitet worden, erklärte Tief­bau-Techniker Christian Faderl.

Angedacht sei, die eigentliche Spielfläche in zwei Bereiche – für größere und für kleinere Kinder – zu gliedern. Für die Schulkinder seien be­reits Kletterspinne und Kletter­turm vorhanden, beides könne wieder aufgebaut werden. Hinzu kämen eine Tischtennisplatte, ein Bodentrampolin und ein 20 mal 13 Meter großes "DFB-Minispielfeld" einschließlich Netze und Tore. Als Begrenzung in Richtung Hang könnten Sitzsteine dienen.

Klettern in der Schule und Freizeit

Für die Kleineren seien eine Rei­he neuer Spielmöglichkeiten vor­gesehen. Neben dem obligatori­schen Sandkasten unter anderem eine Doppelschaukel, ein Balan­cierpfad, ein Krabbeltunnel und ei­ne Plattform "Kleine Fische". Auf Höhe von Sandkasten und Ruhe­bereich soll ein flexibles, im Win­ter abnehmbares Sonnensegel von 65 Quadratmetern für den notwen­digen Schatten sorgen. An die Südseite der an den Pau­senhof angrenzenden Turnhalle kommt eine Boulderwand mit ei­ner maximalen Tritthöhe bis zwei Metern. Neben der Nutzung in ih­rer Freizeit ist sie für die Schüler auch als Kraft- und Konditionstrai­ning im Schulsport gedacht.

Bei der Bepflanzung werde da­rauf geachtet, dass sie pflegeleicht sei und aus ungiftigen Gewächsen bestehe. Im Schulhof brauche man zudem hitzeverträgliche Stauden. Schließlich sollen Bäume, auf dem gesamten Areal verteilt, zusätz­lich Schatten spenden.

97.000 Euro für Geräte

Die Gesamtkosten für die Frei­flächengestaltung sind auf rund 230.000 Euro brutto veranschlagt, alleine die Anschaffung der Spiel­geräte beträgt 97.000 Euro. Ziel sei es, Anfang Mai mit der Ausschrei­bung zu beginnen. Die Fertigstel­lung ist für Mitte September ge­plant. In der anschließenden Ausspra­che, zu der sich nahezu alle Ge­meinderäte zu Wort meldeten, ging es um Kunstrasen für das Spiel­feld, um eine Basketball-Spielflä­che, um das Material für die ein­zelnen Spiel- und Sportgeräte und um zwei Behindertenparkplätze am Zugang zur Arztpraxis in der Höflaser Straße.

Mit den Worten "Das Grundgerüst steht, noch not­wendige Nachbesserungen wer­den wir in der kommenden Sit­zung besprechen", bat Bürger­meister Werner Wolter um Zu­stimmung für die vorgestellten Planungen, die auch einstimmig erfolgte. Genehmigt wurden zwei für den Ortsteil Großmeinfeld vorliegen­de Baupläne: Zum einen ging es um eine Nutzungsänderung einer landwirtschaftlichen Halle für Hackschnitzellagerung, zum an­deren um Neubauten einer Lager­halle mit Büro sowie einem daran anschließenden Wohnhaus.

Befahrung der Pegnitz

Abschließend wies Bürgermeis­ter Wolter auf die Ergänzung zur "Verordnung des Landratsamtes Nürnberger Land über die Rege­lung des Gemeingebrauchs an der Pegnitz" hin. Danach ist das Be­fahren mit Booten im Gewässer­abschnitt von Neuhaus bis Rup­prechtstegen erst ab einem mitt­leren Pegelstand des Vortages von mindestens 130 Zentimeter und von Rupprechtstegen bis Artels­hofen erst ab einem mittleren Pe­gelstand von mindestens 126 Zen­timeter gestattet, beide Male ge­messen am Pegel Güntersthal.

Der für die Sperrung aktuell maßgeb­liche Wasserstand ist im Internet auf der Homepage des Hochwas­sernachrichtendienstes abzuru­fen. Derzeit stehe die "Ampel auf Rot": Der Pegelwert stehe im Ta­gesmittel nur bei 121 Zentimeter. 

fu

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