Samstag, 17.11.2018

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Veldensteiner Brauereifest zog Massen nach Neuhaus

Fest der Kaiser Bräu bot Biergartenbetrieb, Livebands und Kinderprogramm - 04.06.2018 12:19 Uhr

Der XXL- (Frei-) Biergarten: das voll besetzte Herzstück des Festes am Nachmittag. © K. Möller


Mit dem Biergartenbetrieb am Auwald ging das Veldensteiner Brauereifest bei herrlichem Sommerwetter am frühen Nachmittag in die erste Runde, bevor ab 18 Uhr mit einer Vorband das musikalische Highlight des Festes – der Auftritt des österreichischen Duos "Seiler & Speer“ – eingeläutet wurde.

Bis dahin gehörte das Fest auch den Familien, deren Kinder sich auf dem riesigen Kinderspielplatz hinter dem Biergarten mit Hüpfburg, Kletterturm oder Eishockey-Torwandschießen austoben konnten. Für einen familiären Charakter des Nachmittags sorgten neben Brauereichef Josef Laus auch weitere Familienmitglieder. Geladene Gäste, Freunde und Bekannte wurden im Eingangsbereich persönlich begrüßt.

Einblick in die Bierproduktion

Fester Bestandteil des Festes sind die Brauereiführungen. Vor oder nach dem Genuss des Bieres bestand die Möglichkeit, sich einen Einblick in die Produktion des Veldensteiner Gerstensaftes zu verschaffen. Fachleute zeigten dabei ausführlich, wie aus Hopfen und Malz der kühle Schluck gebraut wird. Nicht nur das Wetter sorgte dafür, dass die Helfer an den Ausschankstationen alle Hände voll zu tun hatten, um den Durst der Gäste zu stillen. Auch die großzügig ausgegebenen Gutscheine für ein Freibier steigerten den Durst der Besucher.

Mit anspruchsvoller Countrymusic – typische Biermusik gibt es beim Veldensteiner Brauereifest nicht – heizten "Doc Dengler & the Heartbreakers“ live dem Publikum ein. Die vier Honky Tonk-Musiker lösten heuer "Daniel T. Coates“ ab, der mit seiner Gruppe auf den vergangenen Festen für die musikalische Unterhaltung im Biergarten gesorgt hatte. Zum Schunkeln und Walzertanzen luden die Cowboy-Lieder der "Heartbreakers“ nicht ein. Fröhliche Stimmung kam dafür beim Square Dance auf.

Trotz des immensen und vielfältigen Aufwandes für so ein Fest kann "König“ Hans Laus dieser Veranstaltung noch einen besonderen Aspekt abgewinnen: Wenn alle zwei Jahre ein Fest ansteht, dann müssen geplante Verschönerungen oder Malerarbeiten einfach erledigt werden. Die könne man nicht mehr auf die lange Bank schieben, wenn sich die Brauerei bei den Festen im Auwald von ihrer schönsten Seite zeigen will. 

Klaus Möller

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