Vier Jahre hat der 78-jährige Falkendorfer an dem 230 Seiten starken Werk gearbeitet. Er hat alte Quellen gesichtet, selbst erlebte Episoden niedergeschrieben und Menschen aus dem Aurachtal nach ihren Geschichten befragt.
„Das ist ein weiterer Mosaikstein im großen Bild unserer Heimatgeschichte“, freute sich Bürgermeister Erwin Schopper, dem Georg Hagen ein Exemplar des Buches überreichte. „Das ist ein gelungenes Werk“, lobte Schopper.
Hagen betont in seinem Vorwort, dass er kein Fachbuch mit Anspruch auf Vollständigkeit vorlegen wollte. Eher versucht er, wichtige Quellen der Heimatgeschichte über Münchaurach, Falkendorf, Neundorf, Unterreichenbach, Dörflas und Nankenhof geschickt zusammenzufassen und neu zu präsentieren. Garniert wird das Ganze mit erstmals niedergeschriebenen Episoden von Hagen, wie etwa dem Hochwassererlebnis von 1941 bei der Eckenmühle, der Lenzenmühle und der Hessenmühle. Dazu erinnert er sich an die Erzählungen seines Vaters, und er hatZeitzeugen befragt.
Inhaltlich beschäftigt sich das Buch unter anderem mit dem ehemaligen Benediktinerkloster, der Schule und dem Friedhof in Münchaurach. Auch die Mühlen nehmen breiten Raum ein. Und der Heimatdichter Michael Kreß wird ausführlich gewürdigt.
Insgesamt lebt das Buch von der Vielfalt. So ist die Liste der Menschen, die Beiträge und Bildmaterial beigesteuert haben, lang: Erwin Schopper, Georg Kreß, Christa Schmitt, Anna Kraft, Paul und Leonhard Schmidt, Gerald Ortegel, Anni Schneider, Helmut Fischer, Lorenz Weber, Simone Hafer, Angela Hafer und Gerd Nonnenbroich.Das Buch ist erhältlich bei der VG Aurachtal sowie beim Autor in Falkendorf (25 Euro).
