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Krasnogorsk: Höchstadter gratulieren zum 70. Geburtstag

Delegation erlebte in der russischen Partnerschaft ein abwechslungsreiches Programm und brachte Geschenke mit - 10.09.2010

"Ich bin dankbar, hier als Freund sein zu dürfen": Bürgermeister Gerald Brehm übergibt in Krasnogorsk das Geschenk der Höchstadter Delegation, ein Bild der Künstlerin Irina Gerschmann. © Klaus Strienz


Als offizielle Geschenke hatten die Höchstadter ganz viel Kultur im Gepäck. Sie brachten ein großes Gemälde von Künstlerin Irina Gerschmann mit. Hedi und Adolf Wedel vermittelten außerdem zwei Orgelkonzerte mit Irina und Gabriel Konjaev - eins für die Ehrengäste aus den vielen Partnerstädten Krasnogorsks und eins für die Öffentlichkeit.

Beide brachten viel Beifall. Mit Freude konnte der ebenfalls anwesende Orgelbaumeister Manfred Thonius (Roßtal) seine Orgel in Aktion sehen. Inzwischen gibt es in Krasnogorsk Orgelklassen und russische Orgelwettbewerbe. Die CD-Aufzeichnung der letztjährigen Eröffnungsveranstaltung findet große Nachfrage.

Am Freitag fand ein Arbeitsgespräch mit Landrat Boris Rasskazov, den Führungskräften des Landratsamtes sowie dem Vorsitzenden des Kreistages statt. Dabei ging es um die weitere Entwicklung der Städtepartnerschaft. Nach der Beschreibung der jeweiligen politischen Situation in beiden Kommunen durch Brehm und Rasskazov ging man in die Planungsphase über.

Auf der Agenda stehen nun drei Punkte: Tourismusentwicklung mit Krasnogorsk sowie der Vermarktung des Aischgrundes, ein Treffen im August 2011 in Höchstadt mit den anderen Partnerstädten und Praktika für russische Pflegekräfte in Höchstadter Altenheimen. Zum Schluss erhielt Delegationsmitglied Klaus Strienz eine Ehrung für sein Bürgerengagement.

Die Festschrift und der Jahresbericht "50 Jahre Gymnasium", ein Flyer mit Glückwünschen zum Geburtstag und einem Rückblick auf Höhepunkte der Städtebeziehungen in russischer Sprache sowie ein Kren-Geschenk der Höchstadter Unternehmerin Gretel Hawel wurden überreicht.

Am Samstag konnten die Delegationen die riesige Ganzjahres-Skianlage und das Militärmuseum besichtigen. Am frühen Abend fand dann auf der Open-Air-Bühne für die Krasnogorsker Bürger und Ehrengäste eine unterhaltsame Vorstellung der Delegationen mit sehr guten Gesangs- und Tanzeinlagen statt. In diesem Rahmen überreichte Gerald Brehm als Vertreter der Stadt Höchstadt das großes Gemälde von Irina Gerschmann an seinen Amtskollegen Kruglikov.

Es zeigt den Blick aus der Badgasse auf das alte Rathaus mit dem Storchennest. In seiner Ansprache vor den Vertretern aus den Staaten mit Krasnogorsker Partnerstädten, die von Nazi-Deutschland überfallen worden waren, erklärte Brehm, dass die Mitglieder der deutschen Delegation diese Katastrophe als Mahnung zum Frieden verstehen.

Er sei dankbar, hier als Freund sein zu dürfen. Offizieller Abschluss des Abends war ein riesiges Feuerwerk vor dem Kulturpalast. Die deutsch-russischen Kontakte werden dieses Jahr in Höchstadt weiter vertieft. Am 22. September erwartet das Gymnasium eine Gruppe aus Krasnogorsk.

ks

  

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