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Puma hofft auf Umsatz von vier Milliarden Euro

Fränkischer Sportartikelhersteller setzt auf die Schwellenländer - 24.04.2012 16:34 Uhr

HERZOGENAURACH  - Der fränkische Sportartikelhersteller Puma hofft, bis 2015 einen Umsatz von jährlich vier Milliarden Euro zu erwirtschaften. Sozusagen nebenbei will das Unternehmen aus Herzogenaurach außerdem zum begehrtesten und nachhaltigsten Sportlifestyle-Unternehmen der Welt werden.

Hat sich große Ziele gesteckt: Puma-Chef Franz Koch.
Hat sich große Ziele gesteckt: Puma-Chef Franz Koch.
Foto: dpa
Hat sich große Ziele gesteckt: Puma-Chef Franz Koch.
Hat sich große Ziele gesteckt: Puma-Chef Franz Koch.
Foto: dpa

„Unter der Annahme, dass kein deutlicher Konjunkturrückgang zu verzeichnen sein wird, gehen wir weiterhin davon aus, dass wir unser Umsatzpotenzial von vier Milliarden Euro bis 2015 ausschöpfen können – auch wenn wir bis dahin noch einen weiten Weg vor uns haben“, sagte Puma-Chef Franz Koch am Dienstag bei der Hauptversammlung in Herzogenaurach. Allerdings werde es noch einige Zeit dauern, bis sich die aktuelle Strategie auch in den Bilanzen niederschlage.

Auch ansonsten hat sich der Sportausrüster im schärferen Wettbewerb ehrgeizige Ziele gesetzt: Er möchte zum begehrtesten und nachhaltigsten Sportlifestyle-Unternehmen der Welt werden, wie Koch am Dienstag auf der Hauptversammlung in Herzogenaurach ebenfalls erklärte.


Um dieses Ziel zu erreichen, soll etwa ein neues Innovationsteam etwa für Schuhe und Textilien abteilungsübergreifend Ideen entwickeln. „Wir wissen, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis wir unsere ehrgeizigen Pläne vollständig umgesetzt haben“, sagte der noch kein Jahr im Amt befindliche CEO. „Denn schließlich ist es ein Marathon und kein Sprint.“ 

Puma werde sich auf die je sechs größten etablierten Märkte und Schwellenländer – die USA, Japan, Frankreich, Deutschland, Italien und Großbritannien sowie Brasilien, China, Indien, Südkorea, Mexiko und Russland – konzentrieren. Gerade die letztgenannten hätten sich 2011 als die „größten Wachstumstreiber“ erwiesen.

Zudem zeige die Kategorie Golf weltweit und besonders in den USA enormes Wachstum. Seit der Übernahme von Cobra Golf 2010 und der vollständigen Integration der Marke in die Puma-Gruppe im vergangenen Jahr sei Puma „im Golfsport zu einem authentischen Komplettanbieter von Schuhen, Textilien und Accessoires geworden“.

Puma ist unter anderem Ausrüster des alten und neuen deutschen Fußball-Meisters Borussia Dortmund.

Bilderstrecke zum Thema
Wie bereits im Vorjahr veröffentlichen wir eine Bildergalerie der zwanzig beschäftigungsstärksten Unternehmen in der Region. Unangefochten an der Spitze steht auch 2012 der Konzern Siemens mit über 36 000 Mitarbeitern in Mittelfranken. Hier hat sich die Mitarbeiterzahl noch erhöht, während bei einigen Unternehmen die Zahlen rückläufig sind (Stand aller Zahlen: Sommer 2012).





 



  

dapd


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Zum Thema
Puma
Branche:
Sportartikel
Sitz, Standort:
Herzogenaurach


Kurzbeschreibung:
Puma ist einer der weltweit führenden Sportartikelhersteller mit über 9.000 Mitarbeitern. Das Unternehmen wurde 1948 von Rudolf Dassler gegründet, während sein Bruder Adi die Konkurrenzfirma Adidas aufbaute.
In der Puma-Zentrale in Herzogenaurach sind 800 Menschen beschäftigt.