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Hilpoltsteiner Weihnachtsmarkt war ein voller Erfolg

Winterliche Temperaturen sorgten für einen Besucheransturm - 03.12.2017 15:42 Uhr

Es weihnachtet in Hilpoltstein: Pünktlich um 3 Uhr wurde der Weihnachtsmarkt eröffnet. © Tobias Tschapka


Pünktlich um drei wurde der Weihnachtsmarkt eröffnet. Da war es noch hell, aber es dauerte gar nicht lange, bis sich langsam die Dunkelheit über die kleine Budenstadt legte und die tausend Lichter der "Stadt der Sterne" voll zur Geltung kamen. Deutlich zum Vorschein kamen dann auch die gelben Signalwesten der Security-Mitarbeiter, von denen offenbar heuer ein paar mehr als sonst unterwegs waren - geschuldet vermutlich den aktuellen Ereignissen kürzlich in Potsdam. Unsicher brauchte sich in Hilpoltstein jedenfalls niemand zu fühlen, und wer sich das reichhaltige Programm, welches auf der Bühne dargeboten wurde, beobachte, hatte gar keine Zeit, sich Sorgen zu machen.

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Schneeflocken und Lichterglanz auf dem Hilpoltsteiner Weihnachtsmarkt

Es weihnachtet sehr in Hilpoltstein. Pünktlich zum ersten Adventswochenende, an dem auch der Weihnachtsmarkt stattfand, rieselten die ersten Schneeflocken vom Himmel und verpassten den Buden und historischen Gebäuden rund um den Marktplatz einen passenden Zuckerguss. Am Sonntag schaute dann auch der Nikolaus vorbei und sorgte für strahlende Kinderaugen.


Dort wurde nämlich musiziert und viel getanzt, moderiert vom dritten Bürgermeister Josef Lerzer, Später schaute dann auch noch das Hilpoltsteiner Christ vorbei. Vor diesem unzweifelhaften Höhepunkt für Groß und Klein präsentierten die Mädchen und Buben des BRK-Kindergartens ein vorweihnachtliches Programm, und die Tanzlehrerin Corinna Wettemann verschiedene Kindergruppen aus der Grundschule und ihren Tanzkursen, die allesamt Tänze passend zum Fest einstudiert hatten. Die jüngste dabei hieß Eva, und war gerade einmal zweieinhalb Jahre alt.

Nachdem der Applaus verhallt war wurde es ganz still, denn nun kündigte das Bläserquartett der Musikschule das Hilpoltsteiner Christkind an. Dieses sollte nun gleich den Prolog vom Fenster des alten Rathauses sprechen, und war bestimmt ganz schön nervös, denn Nicole Stadlbauer hat nach der zweijährigen Amtszeit von Heike Lehner deren Amt übernommen und stand nun kurz vor ihrer Premiere. Aber als das Licht auf dem Markt ausging und sich die Fensterläden öffneten überstand Nicole ihre "Feuertaufe" jedoch fehlerfrei und mit Bravour.

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Himmlische Boten und Glühweinduft: Weihnachtsmärkte im Landkreis Roth

Im Advent sind allerorts die himmlischen Boten unterwegs: Beinahe überall gibt es Weihnachtsmärkte, oft mit viel Liebe von örtlichen Vereinen und Bürgern organisiert. Hier ein Überblick über Weihnachtsmärkte im Landkreis Roth.


Danach durfte sich das himmlische Kind zusammen mit seinen zwei Engelchen mitten ins Gewühl stürzen, denn es kam hinunter auf die Bühne, um die Wunschzettel der unzähligen Kinder entgegen zu nehmen. "Eigentlich hätte man es doch mit dem Kran einschweben lassen", witzelte jemand angesichts des Baustellen-Krans auf dem Marktplatz, aber das Christkind ging dann doch lieber zu Fuß. Auf der Bühne herrschte ein solches Gedränge, dass es dort kurzzeitig sogar seine Krone verlor – aber nicht die gute Laune und die sprichwörtliche Engelsgeduld, mit dem es jedem Kind ein kleines Geschenk überreichte.

Danach verstreuten sich die Besucher wieder über den ganzen Markt, der noch viel mehr zu bieten hatte. Zum Beispiel den Weihnachtsflohmarkt des Arbeitskreises Kultur und Tourismus im Hof des "Schwarzen Ross", wo auch die lebende Krippe des Faberhofs vor allem bei den Kindern für Begeisterung sorgte. Ebenso wie das Schwarzlicht-Theater "Frederik, die Maus" der Hilpoltsteiner Spielkiste in der Residenz. Dort gab es auch wieder die Krippenausstellung zu sehen, und vor der Tür stand auch wieder das Sternenpostamt, an dem die Kinder ihre Wünsche aufschreiben und an den Weihnachtsbaum hängen durften.

Derweil liefen auf der Bühne noch weitere Auftritte, unter anderem von der Big Band des Gymnasiums, vom Blockflötenensemble der Musikschule und der Gitarrengruppe der VHS. Dort wurde schließlich auch noch von Monika Stanzel vom Arbeitskreis Kultur und Tourismus verkündet, welcher Stand nach Ansicht der Jury, zu der auch das Hilpoltsteiner Christkind gehört, der schönste sei. "Er sollte nachhaltig dekoriert sein, eine Bezug zur Stadt der Sterne haben, und vor allem einfach schee ausschaun", so Stanzel, laut der all diese Attribute auf den Stand des Fischereivereins Heideck-Hilpoltstein zutreffen würden. Dessen Vertreter freuten sich sehr angesichts dieser Auszeichnung, zumal sie sich zum ersten Mal am Hilpoltsteiner Weihnachtsmarkt beteiligen würden. 

tts

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