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Montag, 24.09.2018

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Stopselclub gewinnt erneut Heidecker Fischerstechen

Gaudi auf dem Wäschweiher hat Premiere beim Heimatfest - 17.07.2018 11:30 Uhr

Fairness war Trumpf! Auch wenn es beim Fischerstechen oftmals recht ruppig herging, waren Hilfestellungen wie in dieser Szene selbstverständlich, als ein gestrandeter Fischerstecher vom Kontrahenten die Hand gereicht bekommt. © Christian Albrecht


Die Entscheidung, das Fischerstechen in das Rahmenprogramm des Heimatfests einzubinden, sollte für den Bayernfanclub Heideck nicht zum Nachteil gewesen sein. "Die Verlegung der Veranstaltung auf den Heimatfest-Samstag brachte den gewünschten Erfolg: fast ausgebuchte Startplätze und viele Zuschauer am Ufer des Wäschweihers", resümierte Ulrich Winterhalter, Vorsitzender des ausrichtenden Bayernfanclubs. 

Schon bei den Anmeldungen der Teams zeigte sich, dass viel Interesse bestand. 15 Teams hatten sich angemeldet, wenngleich eine Mannschaftsmeldung mehr den Veranstaltern eine vollständige Startaufstellung beschert hätte. So kam aber ein Team in den Genuss, das Vorrücken im K.o.-Modus per Los zu gewinnen.

Beim Wettkampf stellte sich schnell heraus, welche Fischerstecher auf die Erfahrungen der vergangenen Jahre zurückblicken konnten. Die Veranstaltung findet bereits seit 2010 am Heidecker Wäschweiher statt.

Unerbittliche Kämpfe 

Nach unerbittlichen Kämpfen in den Vorrunden erreichte schließlich der Schloßberger Stopselclub mit drei Mannschaften sowie die Neulinge LAN Gruppe das Halbfinale. Es kam wie es kommen musste: Die mit allen Wassern gewaschenen Schloßberger machten alle nass und reihten sich mit allen Stopselclub-Mannschaften auf den Plätzen eins bis drei ein. Den ersten Platz und damit den begehrten Wanderpokal sicherte sich das Team Stopselclub II, die durch Martin Dengler (Stecher), Tobias Strobl (Ruderer) und Patrick Lang (Ruhepol) vertreten waren. 

Bilderstrecke zum Thema

Hitzige Duelle in kühlem Nass - Das Fischerstechen in Heideck

Seit 2010 gibt es ein ganz besonderes Event am Heidecker Wäschweiher: das Fischerstechen. Konkurrierende Teams versuchen dabei, sich gegenseitig mit Hilfe eines Speers vom Boot zu stoßen. Da bleibt garantiert kein Auge trocken.


Vom Fischerstechen selbst hat sich der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins, Martin Meisinger, überzeugt. Er startete im Team der Heidecker Hütten Hustler als Ruhepol. "Ein Dankeschön an den Bayernfanclub, der das Heimatfestprogramm mit dem Fischerstechen bereicherte. Mir hat es viel Spaß gemacht." 

Christian Albrecht E-Mail

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