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Thalmässinger strömten zum Weihnachtsmarkt

Am Samstag läutete die Gemeinde die Adventszeit ein - 03.12.2017 13:19 Uhr

Auf dem Weihnachtsmarkt in Thalmässing gibt es auch in diesem Jahr allerhand zu sehen und zu kaufen. © Jürgen Leykamm


In Schwung brachten die Besucher zu Beginn die "Thalmäs-Sing-Kids". Nach diesem musikalischen Auftakt galt es sich dann erst einmal körperlich aufzuwärmen. Es lockten unter anderem der Jugendtreff Loge zu Kaffee, Tee, heißer Schokolade und Feuerspatzen. Wer es etwas deftiger mochte, wurde bei indes bei der Feuerwehr fündig: Gyros, Bratwürste und – passend für die Brandschützer - Flammkuchen standen hier zur Auswahl.

Dass ihnen in ihrem Stand nicht kalt wurde, dafür wussten die Sportlerinnen des TV 06 mit großer Aufwärmerfahrung natürlich gut zu sorgen. Zu ihnen zog es vor allem die Kinder hin, war hier doch die Weihnachtsbäckerei mit Waffeln und Schokofrüchten zu Hause. Für die Erwachsenen fehlte es auch nicht an Glühwein und Bier, aber auch Honig-Met und -lebkuchen gab es zu verkosten.

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Und die Fischer ließen mit ihrem geräucherten Forellenfang vielen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Auch bei den nichtessbaren Waren war die Vielfalt groß: Kränze und Holzdeko (unter anderem eine Krippe im Baumstamm), Gefilztes und Genähtes präsentierten die Anbieter. Aber noch vieles mehr. Handgemachte Seifen und Stoffmäuse fanden ebenso ihre Interessenten. Die gestrickten Handschuhe erfreuten sich bei den Minusgraden ebenso großer Beliebtheit.

Genauso wie das im Gemeindehaus St. Marien vom Regenbogen-Kindergarten aufgeführte Stück "Die geklauten Nikolausgeschenke." Diese Missgeschick sollte den jungen Besuchern auf dem Markt nicht passieren. Und so passen sie besonders auf, als danach der Nikolaus und Knecht Rupprecht das Geschehen beehrten und Leckeres verteilten, nachdem der BlecHaufen und der Posaunenchor aufgespielt hatten. Ein schöner Willkommensgruß für den den Einzug der Laternenkinder des Turnvereins, die es wieder schmuck leuchten ließen.

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Sie überraschten den Nikolaus mit einem Geschenk – und der wiederum verblüffte die Weihnachtsmarktorganisatorin Sabine Ronge mit einem ebensolchen in Form bedruckter Scheine. "Das können wir gut gebrauchten, wir wollen ja bald wieder neue Buden anschaffen", so Ronge. Den musikalischen Schlusspunkt setzten die Thalmäs-Singers.

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Platz für Ängste, für welche die Meldungen aus Potsdam hätten sorgen können, war hier keiner. Er hätte sie eigentlich schon vergessen, so etwa Heiko Lesch. Aber an so einem beschaulichen Ort seien Terrorängste ohnehin eher unangebracht. Monika Sieghardt pflichtete ihm bei: "Dafür sehe ich keinen Grund, da mache ich mir keine Gedanken", bei einem Besuch des Nürnberger Christkindlesmarkt sähe das freilich schon wieder anders aus. Thalmässing aber sei "eine Nummer zu klein", so Bürgermeister Georg Küttinger. Natürlich hätten auch die Markteilnehmer ein waches Auge gehabt, Sicherheitsmaßnahmen zu treffen wäre aber übertrieben gewesen: "Wir wollen unser Lebensgefühl behalten" - und das hätte bei hermetischer Abrieglung deutlich gelitten. 

Jürgen Leykamm

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