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3250 Arbeitsjahre: Bau-Gewerkschafter geehrt

Veteranen sind sogar seit 65 Jahren dabei - 04.12.2015 14:31 Uhr

Die langjährigen Gewerkschafter (v.l.) : Karl Kramer, Harald Beißer, Karl Pfann, Ludwig Gambel, Udo Schäfer, Johann Dietz, Werner Sapper, Konrad Seitz, Ulrich-Otto Treibig. © Foto: Franz Müller


3250 Arbeitsjahre in der IG BAU waren versammelt. Einige Männer sind seit 65 Jahren in der IG BAU, neun seit 60 Jahren, 25 seit 50 Jahren, 17 seit 40 Jahren und 13 seit 25 Jahren. Zuvor wurde das Schloss Weißenstein in Pommersfelden besichtigt, was gut ankam. Die Ehrungen wechseln alljährlich in eine andere Region der vier Kreisverbände. Im Saal der Gaststätte Volland in Limbach wurden die Bau-Gewerkschafter geehrt.

Franz Müller, Sekretär der IG BAU in Franken, ging auf die aktuelle Flüchtlingssituation ein und wies darauf hin, dass auch viele der älteren Kollegen ihre Heimat verloren und auch seinerzeit mit Misstrauen und Angst zu kämpfen hatten. Sie hatten wenigstens die selbe Sprache wie die Menschen hier. Diesen Vorteil hätten die heutigen Flüchtlinge nicht.

Helfen sei Menschenwürde und am Bau selbstverständlich. Denn nur gemeinsam seien die Probleme in der Nachkriegszeit zu bewältigen gewesen. Die Erfahrung des Zusammenhaltens scheine den heutigen Menschen zum Teil abhandengekommen zu sein. Denn nur ein Teil der Arbeitnehmer organisiert sich noch in den Gewerkschaften.

Geehrt wurden: Karl Kramer aus Herzogenaurach 50 Jahre IG BAU, Harald Beißer, Kreisvorsitzender der IG BAU Höchstadt, Karl Pfann aus Buch-Gremsdorf für 65 Jahre in der IG BAU, Ludwig Gambel aus Höchstadt für 40 Jahre in der IG BAU, Udo Schäfer aus Lonnerstadt für 40 Jahre in der IG BAU, Johann Dietz aus Röttenbach für 60 Jahre in der IG BAU, Werner Sapper aus Hemhofen für 60 Jahre IG BAU, Konrad Seitz aus Röttenbach für 65 Jahre IG BAU, Ulrich-Otto Treibig aus Weisendorf für 60 Jahre in der IG BAU. 

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