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Alptraum für EVD-Torhüter

HEC siegt 14:5, Goalie räumt nach 1:51 Minuten den Kasten - 29.01. 20:25 Uhr

HÖCHSTADT  - Dass die Tore in der Eishockey-Landesliga für den HEC gegen die schwächeren Teams wie die reifen Früchte fallen, ist bekannt. Aber gestern stellten die Alligators einen Rekord auf: Nach 1:51 Minuten wechselte der EV Dingolfing seinen entnervten Torhüter aus. Da hieß es schon 0:3, am Ende einer wieder einmal einseitigen Partie 5:14.

Sergej Hausauer steuerte bei seinem Comeback gleich Treffer bei.
Sergej Hausauer steuerte bei seinem Comeback gleich Treffer bei.
Foto: Ralf Rödel
Sergej Hausauer steuerte bei seinem Comeback gleich Treffer bei.
Sergej Hausauer steuerte bei seinem Comeback gleich Treffer bei.
Foto: Ralf Rödel

Alexander Zitzelsberger zählt zu den besten Keepern der Liga, und auch die Alligators hatten sich in der Vorrunde, als er noch für Waldkirchen spielte, fast die Zähne an ihm ausgebissen. Doch diesmal wurde der bedauernswerte Goalie kalt erwischt: Nach 33 Sekunden schlug HEC-Spielertrainer Daniel Jun zum ersten Mal zu, Kapitän Daniel Sikorski und erneut Jun machten schon vor Ablauf der 2. Minute fast alles klar für den Tabellenzweiten beim Achten.

Doch auch Zitzelsbergers Nachfolger Konstantin Mayer bekam nur zwei Minuten „Gnadenfrist“, ehe wiederum Jun ihn zum ersten Mal den Puck aus dem Netz holen ließ. Danach schon schalteten die Gäste einen Gang zurück, und es dauerte sage und schreibe sieben Minuten zum nächsten Treffer durch Thilo Grau.



Im Tor der Höchstadter stand bei seinem Ex-Verein Oliver Riebel, der zunächst wenig zu tun bekam, aber in der 13. Minute nach einem Konter hinter sich greifen musste. Das schönste Tor des Tages gelang Jun, der aus der Drehung die Scheibe mit der Rückhand ins Tor beförderte. Aber weil nun alle Alligators nur noch stürmten, fiel noch vor der ersten Sirene das 2:6.

Hausauers tolles Comeback

Im zweiten Drittel gab es ein erfreuliches Comeback des seit Mitte Dezember verletzten Sergej Hausauer. Vergangene Woche trainierte er erstmals wieder mit, gestern an seinem 24. Geburtstag gab es gleich richtige „Eiszeit“ für den Stürmer, der sich standesgemäß bedankte: Nach dem 7:2 durch Sikorski steuerte er zwei Treffer bei – später war er noch einmal erfolgreich.

Das zehnte Tor, dessen Schütze einen Kasten Bier fürs Team zahlen muss, ging auf das Konto von Jun, der zudem mit seinem Assist zum 12:4 die 100-Scorerpunkte-Marke übertraf.

Auch wenn es gestern schon früh um nichts mehr ging und die Reihen munter durchgewechselt wurden, sind fünf Gegentreffer nach zwei Dritteln eigentlich zu viel gegen einen harmlosen Gastgeber.

Im Schlussdrittel war die Luft dann endgültig raus. Dingolfing konnte nicht, der HEC wollte nicht, so dass „nur“ noch zwei weitere Treffer für die Gäste fielen. Einziger Wermustropfen: Sven Goblirsch blieb nach einem Check an die Bande benommen liegen, Übeltäter Weber bekam 2 + 10 Strafminuten. 



hp

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HEC
Gründungsdatum:
1993



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